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Chris Holzheu

Chris Holzheu ist Senior Kundenberater bei Albrecht, Kitta & Co. und kümmert sich zusammen mit seinen Kollegen um die Anlagestrategien unserer Mandanten.
Asset Allocation: Wie du dein Vermögen sinnvoll aufteilst – ein Kreisdiagramm visualisiert eine Aufteilung von 60, 20, 15 und 5 Prozent.

Asset Allocation: Wie du dein Vermögen sinnvoll aufteilst

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Chris Holzheu ist Senior Kundenberater bei Albrecht, Kitta & Co. und kümmert sich zusammen mit seinen Kollegen um die Anlagestrategien unserer Mandanten.

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Kurz gesagt: Asset Allocation ist die Aufteilung eines Vermögens auf Anlageklassen wie z.B. Aktien, Anleihen, Immobilien, Rohstoffe oder Total Return. Auch die Liquidität gehört als strategischer Baustein dazu und ist kein zufälliger „Resteposten“. Die Struktur eines Vermögens (Asset Allocation) prägt maßgeblich, wie stark ein Portfolio schwankt und von welchen Renditequellen man als Anleger profitiert. Rund 90 Prozent der Schwankung, die ein einzelnes Portfolio im Zeitverlauf zeigt, gehen auf diese Aufteilung zurück (Brinson/Hood/Beebower 1986: 93,6 Prozent; Ibbotson/Kaplan 2000: rund 90 Prozent). Die verbreitete Kurzfassung „90 Prozent der Rendite“ ist falsch: Zwischen verschiedenen Fonds erklärt die Asset Allocation nur rund 40 Prozent der Renditeunterschiede (Ibbotson/Kaplan 2000).

Eine allgemeingültige Antwort auf die Frage, was denn nun die „beste“ Asset Allocation sei, gibt es nicht. Wir bei ak., einer unabhängigen Vermögensverwaltung und einem Family Office aus Hamburg, beginnen deshalb bei der Gesamtaufstellung: dabei sind Immobilien, Beteiligungen und Rentenansprüche genauso Teil der Rechnung wie das Depot.

Was wir häufig beobachten: Wer sich mit Asset Allocation beschäftigt, spricht meistens nur über das Depot. Dabei ist dieses bei größeren Vermögen häufig nur einer von vielen Bausteinen: Daneben stehen eine vermietete Wohnung, eine Firmenbeteiligung, Rentenansprüche u. v. m. Wer die Vermögensaufteilung nur im Depot denkt, rechnet einen großen Teil gar nicht mit. Und am Ende geht es ohnehin weniger um Prozentzahlen als um die Frage, ob du ruhig schläfst, wenn die Kurse drei Monate am Stück fallen.

Kleiner Hinweis vorab: Wenn du dein Vermögen gerade erst aufbaust, ist unser Beitrag dazu, wie du Schritt für Schritt Vermögen aufbaust, der passendere Einstieg.

Was ist Asset Allocation und warum wiegt sie schwerer als einzelne Aktien?

Asset Allocation ist die Entscheidung darüber, welcher Anteil deines Vermögens in welcher Anlageklasse liegt. Eine Anlageklasse ist eine Gruppe von Vermögenswerten, die sich ähnlich verhalten. Diese Entscheidung fällt, bevor überhaupt ein einzelnes Wertpapier zur Debatte steht.

Warum sie so viel Gewicht hat, zeigt eine der meistzitierten Untersuchungen der Finanzforschung. Gary Brinson, Randolph Hood und Gilbert Beebower werteten 1986 die Quartalsdaten von 91 großen US-Pensionsfonds über die Jahre 1974 bis 1983 aus. Ihr Ergebnis: 93,6 Prozent der Schwankung, die ein einzelnes Portfolio im Zeitverlauf zeigt, ließen sich aus dessen Anlagestruktur erklären, also aus der Aufteilung auf Anlageklassen. Gemeint ist damit, wie stark der Wert rauf und runter ging. Roger Ibbotson und Paul Kaplan bestätigten das im Jahr 2000 mit rund 90 Prozent.

Ibbotson und Kaplan zeigen in derselben Untersuchung aus dem Jahr 2000 aber auch: Nur rund 40 Prozent der Renditeunterschiede zwischen verschiedenen Fonds gehen auf die Asset Allocation zurück. Der Rest verteilt sich auf Timing, Anlagestil, Titelauswahl und Kosten. Das CFA Institute hat 2012 eigens einen Beitrag veröffentlicht, um die verbreitete Fehlzitation geradezurücken: Es sind nicht „90 Prozent der Rendite“, es ist die Schwankung der Rendite über die Zeit. Beide Zahlen gehören zusammen, denn die eine erklärt, warum die Struktur so viel trägt, die andere zeigt, wo trotzdem noch Unterschiede entstehen.

Ein Bild dazu: Wie gut ein Haus einem Erdbeben trotz, hängt am Fundament und an der Statik. Welche Türklinken verbaut sind, sind vielleicht eine emotionalere Entscheidung (die mehr Spaß macht), bei einem Erdbeben spielen sie aber keine Rolle. Die Anlageklassen sind die Statik, die einzelnen Titel sind die Türklinken.

 

Asset Allocation Infografik mit einem normalen Haus, dessen Fundament, Tragwerk und Türklinke für Anlageziel, Vermögensaufteilung und einzelne Titel stehen.

 

Theoretisch untermauert hat den Vorrang der Struktur der Ökonom Harry Markowitz. Sein Aufsatz „Portfolio Selection“ erschien 1952 im Journal of Finance und trug ihm 1990 den Wirtschaftsnobelpreis ein. Wie sich das in der Praxis übersetzen lässt, zeigen 3 Praxisbeispiele, wie du jetzt anlegen kannst. Sein Kerngedanke trägt bis heute: Eine Anlage wird nicht für sich bewertet, sondern danach, wie sie sich zu den anderen verhält. Eine Position, die für sich genommen stark schwankt, kann ein Portfolio sogar ruhiger machen, wenn sie zu anderen Zeiten fällt als der Rest.
Das ist übrigens auch die Basis für Teil 1 unserer Vermögen360 Analyse.

Welche Anlageklassen gehören in eine Asset Allocation?

In eine Asset Allocation gehören fünf Anlageklassen: Aktien, Anleihen, Immobilien, Rohstoffe und Liquidität. Bei größeren Vermögen können Beteiligungen, Total Return Investments und Rentenansprüche dazukommen, die in den meisten Aufzählungen fehlen. Jede Klasse bringt eine Chance mit und ein Risiko, beides gehört in dieselbe Zeile. Die folgende Übersicht ist keine Reihenfolge und keine Gewichtung.

  • Aktien: Du wirst Miteigentümer/in von Unternehmen und hast Aussicht auf Wertzuwachs sowie Dividenden. Im Gegenzug können Aktien stark schwanken und über Jahre unter deinem Einstand liegen.
  • Anleihen: Du bekommst laufende Zinsen und eine vereinbarte Rückzahlung zum Laufzeitende. Dafür trägst du das Risiko, dass der Schuldner ausfällt, dass die Kurse bei steigenden Zinsen fallen und dass die Inflation die reale Rendite auffrisst.
  • Immobilien: Mieteinnahmen kommen regelmäßig und der Sachwert ist greifbar. Dem stehen hoher Kapitaleinsatz, Instandhaltung, Standortabhängigkeit und die Tatsache gegenüber, dass sich eine Immobilie nicht an einem Nachmittag verkaufen lässt.
  • Rohstoffe und Gold: Sie entwickeln sich oft unabhängig von Aktienmärkten und erweitern damit die Bandbreite deiner Renditequellen. Sie werfen allerdings keinen laufenden Ertrag ab und schwanken erheblich. Ob Gold vor Inflation schützt, fällt je nach Zeitraum und Währung sehr unterschiedlich aus. Ausführlicher haben wir das in unserem Beitrag dazu beschrieben, wie sich Gold als Beimischung einordnen lässt.
  • Liquidität: Tagesgeld und Festgeld sind schnell verfügbar, damit du nicht unter Zeitdruck Positionen verkaufen musst, wenn die Kurse gerade unten stehen. Der Preis dafür ist der schleichende Kaufkraftverlust durch die Inflation.
  • Was in den meisten Aufzählungen fehlt: eine Firmenbeteiligung, Rentenansprüche, ein Grundstück im Familienbesitz. Diese Werte lassen sich nicht so leicht in eine Zeile sortieren und verändern die Gesamtstruktur trotzdem stark, weil sie bei größeren Vermögen oft einen großen Block ausmachen.

Womit die eigentliche Frage auf dem Tisch liegt: Wie viel wovon?

Wie viel Prozent deines Vermögens gehören in Aktien?

Eine allgemeingültige Zahl gibt es nicht, auch wenn die meisten mit genau dieser Frage in das Thema einsteigen. Was es aber gibt, sind drei Blickwinkel, die weiterhelfen.

Wo das Geld in Deutschland tatsächlich liegt

Zum Ende des ersten Quartals 2026 lag das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland bei 9.490 Milliarden Euro (Deutsche Bundesbank, Pressenotiz zum ersten Quartal 2026). Insgesamt ging es in diesem Quartal leicht zurück, weil Bewertungsverluste den Aufbau neuer Forderungen überwogen.

Wie sich dieses Vermögen verteilt, ist aussagekräftiger als die Gesamtsumme: Mehr als ein Drittel davon halten die privaten Haushalte in Bargeld und Bankeinlagen (Deutsche Bundesbank, Finanzierungsrechnung; Anteil zum Jahresende 2024 rund 38 Prozent). Direkt gehaltene Aktien machen nur einen einstelligen Prozentanteil aus, ein Teil der Aktienbeteiligung steckt zusätzlich in Investmentfonds. Was uns dabei häufig auffällt: Hinter hohen Kontobeständen steckt oft weniger ein Sicherheitsbedürfnis als eine aufgeschobene Entscheidung, bzw. Geld, das auf eine Entscheidung wartet. 

Gut zu wissen: Auf dem Konto arbeitet außerdem die Inflation gegen dich. Im Juli 2026 lagen die Verbraucherpreise 2,8 Prozent über dem Vorjahresmonat, die Kerninflation ohne Nahrungsmittel und Energie bei 2,4 Prozent (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 270 vom 30.07.2026, vorläufige Zahlen). Das heißt konkret: Du kaufst für dieselbe Summe weniger ein als im Vorjahr. Wie hoch die Inflation gerade ist, ändert sich laufend, der Mechanismus dahinter bleibt derselbe.

Eine Aufteilung, die für alle richtig ist, gibt es nicht, aber alle sollten sich darüber Gedanken machen. Zu diesen Gedanken gehört auch der Zeithorizont, der Liquiditätsbedarf und daran, wie viel Schwankung man wirklich aushält, ohne nachts wach zu liegen.

Warum öffentliche Modelle nicht ausreichend sind (Beispiel: Pantoffel Portfolio)

Das Pantoffel-Portfolio der Stiftung Warentest führt drei Varianten nebeneinander:

  • defensiv: 25 Prozent Aktien / 75 Prozent Zinsanlage
  • ausgewogen: 50 / 50
  • offensiv: 75 Prozent Aktien / 25 Prozent Zinsanlage

Das ist das Modell der Stiftung Warentest und keine Zielvorgabe für dein Vermögen, sondern kann als Orientierung fungieren. Dazu berücksichtigen alle drei Portfolien nur wenige Anlageklassen und in vielen Fällen kann sich ein breiterer Blick lohnen. 

Detailliertere Zielquoten wären an dieser Stelle aber ohnehin nur geraten, solange deine Wünsche, dein Risikoprofil, dein Anlagehorizont, dein Liquiditätsbedarf und deine gesamte Vermögensaufstellung nicht auf dem Tisch liegen.

Gleiches gilt auch für weitere „Faustformel-Portfolien“, die man online finden kann. Wie zum Beispiel…

„100 minus Lebensalter“: Gilt die Faustformel noch?

Nicht wirklich, denn „100 minus Lebensalter“ ist eine stark vereinfachte Merkregel, die das Alter als einzige Variable heranzieht: Wer 50 ist, hält z.B. 50 Prozent Aktien und wer 30 ist, 70 Prozent.

Als erster Anhaltspunkt kann sie hilfreich sein, für eine fundierte Vermögensstruktur greift sie allerdings viel zu kurz. Sie kennt weder deine vermietete Wohnung noch deine Beteiligung, weder eine absehbare Erbschaft noch die Frage, wie viel Schwankungen du aushältst oder wie viel Liquidität du in den nächsten drei Jahren brauchst. Zwei Menschen mit demselben Geburtsjahr können dadurch bei sehr unterschiedlichen Aufteilungen landen, ohne dass eine davon falsch wäre, weil die passende Aufteilung an der individuellen Situation hängt und nicht am Geburtsjahr.

Gut zu wissen: Wie viel Risiko wirklich zu dir passt, zeigt sich meist erst in einer echten Schwächephase, nicht im Fragebogen.

Im März 2020 haben wir Fälle gesehen, bei denen die Vermögensstruktur leider doch nicht zur Selbsteinschätzung passte. Denn wie weit Selbsteinschätzung und tatsächliche Risikotragfähigkeit auseinanderliegen, zeigt sich immer dann schnell, wenn die Kurse innerhalb weniger Wochen einbrechen. Zum Glück kann man jederzeit nachjustieren.

Gehören Immobilie und Firmenbeteiligung zur Asset Allocation?

Ja, sie gehören sogar an den Anfang der Rechnung. Wer nur das Depot betrachtet, konzentriert sich nur auf einen Teil seines Vermögens.

Die Zahlen dazu sind deutlich. Beim reichsten Prozent der Haushalte in Deutschland stecken 56 bis knapp 65 Prozent des Vermögens im Betriebsvermögen, das Gesamtvolumen der Betriebsvermögen eigentümergeführter Unternehmen liegt bei 2,4 bis 3,1 Billionen Euro. Die Angaben stammen aus einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen, veröffentlicht am 09.08.2021 auf Datenbasis 2017.

Breiter gefasst: Über 60 Prozent des gesamten Nettovermögens in Deutschland stecken in Immobilienbesitz (Deutsche Bundesbank, Vermögensbefragung PHF 2023, veröffentlicht am 10.04.2025).

Ignoriert man also einen Teil, bleibt möglicherweise verstecktes Klumpenrisiko unentdeckt. Denk an eine vermietete Wohnung in Hamburg, daneben eine GmbH-Beteiligung, daneben ein Depot, das über Regionen und Branchen sauber gestreut ist. Wenn Beteiligung und Immobilie zusammen drei Viertel des Vermögens ausmachen, entscheidet nicht das Depot darüber, wie ruhig die nächsten Jahre verlaufen.

Zwei Risiken, eine Quelle. Beteiligung und Immobilie hängen oft an denselben Faktoren. Läuft die regionale Wirtschaft schwach, trifft das die Firma und den Mietmarkt am selben Ort. Auf dem Papier sind das zwei verschiedene Anlageklassen, im Ernstfall reagieren sie ähnlich. Bei Unternehmerinnen und Unternehmern kommt oft noch das Gehalt aus derselben Quelle dazu, sodass Einkommen und Vermögen an einem einzigen Faden hängen.

Beides lässt sich nicht einfach umschichten. Eine Beteiligung verkaufst du nicht zwischen zwei Terminen und bei einer Immobilie dauert es Monate. Genau deshalb entscheidet sich die sinnvolle Aufteilung des liquiden Teils erst, wenn der illiquide Teil bekannt ist. Ein Depot, das für sich genommen ausgewogen wirkt, kann neben einer großen Beteiligung deutlich zu offensiv sein, weil die Risiken sich addieren, statt sich auszugleichen.

Genau dafür ist der ak. Optimizer da, der erste Baustein unserer Vermögen360-Analyse: Er macht sichtbar, wie dein Gesamtvermögen strukturiert ist und wo Klumpenrisiken sitzen. Daraus entwickelt er die strategische Asset Allocation.

Woran erkennst du, ob dein Depot nur scheinbar gestreut ist?

Ob ein Depot wirklich Risikostreuung leistet, entscheidet weniger die Anzahl der Zeilen im Depotauszug als die Frage, wie unterschiedlich die einzelnen Bausteine auf dieselbe Nachricht reagieren. Ein Depot mit dreißig Positionen sieht auf den ersten Blick gut gestreut aus. Wenn darin fünf deutsche Industriewerte, drei Zulieferer, vier Bankaktien und ein DAX-Fonds liegen, hängen sie am selben Konjunkturzyklus, am selben Zinsniveau und an derselben Währung. Fällt der deutsche Markt, fällt vieles gleichzeitig.

Die Ebenen, auf denen du streuen kannst

Streuung, im Fachjargon Diversifikation, hat mehrere Ebenen und jede beantwortet eine andere Frage:

  • Anlageklassen: Aktien, Anleihen, Immobilien, Rohstoffe, Liquidität.
  • Regionen: Nordamerika, Europa, Asien, Schwellenländer.
  • Branchen: Technologie, Industrie, Gesundheit, Konsum, Energie.
  • Währungen: Euro, US-Dollar und weitere.

Am häufigsten übersehen wird die Ebene der Regionen. Gemessen am Weltmarkt ist der deutsche Aktienmarkt klein. Zum Vergleich, jeweils im MSCI World zum 30.06.2026: USA 72 % | Japan 5,7 % | Großbritannien 3,5 % | Kanada 3,3 % | Frankreich 2,4 % | Deutschland 2,1 % (Stiftung Warentest auf Basis von MSCI-Daten). Diese Gewichte verschieben sich im Zeitverlauf, die Größenordnung bleibt aber deutlich. In vielen deutschen Depots liegt der Anteil deutscher Aktien trotzdem spürbar höher. Home Bias ist die Neigung, den eigenen Heimatmarkt überzugewichten, weil er vertrauter wirkt.

Wie viele Positionen braucht ein gestreutes Portfolio?

Die Forschung ist sich über die Zahl uneins. Evans und Archer kamen 1968 zu dem Ergebnis, dass rund 8 bis 10 Titel bereits den Großteil des Diversifikationseffekts erfassen. Meir Statman hielt 1987 mindestens 30 bis 40 Titel für nötig. Eine Literaturübersicht im Journal of Risk and Financial Management aus dem Jahr 2021 kommt je nach Risikomaß und Zeitraum auf deutlich höhere Zahlen. Besonders für Extremrisiken sind 20 bis 30 Titel demnach zu wenig.

Der Grund liegt in der Frage selbst: Entscheidend ist, wie unterschiedlich die Bausteine auf dieselben Ereignisse reagieren. In der Portfoliokonstruktion arbeiten wir deshalb mit Markowitz-Optimierung und Korrelationsanalysen, wir schauen uns also an, wie stark sich zwei Bausteine tatsächlich gemeinsam bewegen.

Nach oben gibt es ebenfalls eine Grenze. Sehr viele Kleinstpositionen erhöhen Kosten und Komplexität, ohne das Risiko weiter zu senken. Ab einem gewissen Punkt kaufst du dir vor allem Verwaltungsaufwand ein.

Ein kleiner Selbsttest:
Nimm deine drei größten Vermögenswerte und zähl eine Immobilie oder eine Beteiligung ausdrücklich mit. Überleg dann, was mit ihnen passiert, wenn morgen dieselbe schlechte Nachricht kommt, etwa ein Konjunktureinbruch in Europa oder ein kräftiger Zinsanstieg. Fällt die Antwort dreimal gleich aus, ist dein Vermögen enger aufgestellt, als die Zahl der Positionen vermuten lässt.

Schützt Diversifikation auch dann, wenn alles gleichzeitig fällt?

Diversifikation dämpft, sie schaltet Risiko nicht ab. In ruhigen Phasen laufen Anlageklassen weitgehend unabhängig voneinander, in Extremphasen fallen sie häufig gemeinsam.

Was Konzentration kosten kann, in Verlust und in Zeit

Der Nasdaq Composite erreichte am 10.03.2000 seinen (bis dahin) höchsten Schlusskurs bei 5.048,62 Punkten. Bis zum Tief im Oktober 2002 verlor er rund 78 Prozent. Bemerkenswerter als der Verlust ist die Zeit danach: Erst am 23.04.2015 schloss der Index wieder über seinem alten Hoch, gut 15 Jahre später (Nasdaq Composite, historische Schlusskurse; NPR-Bericht vom 23.04.2015).

Fünfzehn Jahre sind ein großer Abschnitt eines Berufslebens. Wer im Jahr 2000 mit 55 stark auf Technologiewerte konzentriert war, sah sein altes Niveau mit 70 wieder. In den vergangenen Jahrzehnten haben sich breite Märkte nach solchen Einbrüchen immer wieder erholt. Eine Zusage für die Zukunft ist das nicht, vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse und die Zumutung liegt ohnehin in der Zeit dazwischen.

Auch breite Märkte erwischt es: Im Kalenderjahr 2008 verloren der DAX und der MSCI World jeweils rund 40 Prozent (Index-Jahresbilanzen 2008, beim MSCI World je nach Währungsbasis leicht unterschiedlich). Wer allein über Regionen und Branchen streut, streut innerhalb einer Anlageklasse. Gegen einen Einbruch des gesamten Aktienmarkts hilft das wenig. Was in solchen Phasen sonst noch trägt, steht in unserem Überblick über Strategien für den Vermögensschutz.

Der Gegenbeweis zu „Anleihen stabilisieren immer“: das Jahr 2022

2022 fielen Aktien und Anleihen gleichzeitig. Ein klassisches 60/40-Portfolio, also 60 Prozent Aktien und 40 Prozent Anleihen, lag in der US-Variante nach Vanguard-Daten bei rund minus 17,9 Prozent, einem der schwächsten Jahre seit rund 100 Jahren. Der Anleiheteil verstärkte den Aktienverlust erstmals seit 1974, statt ihn abzufedern. Auslöser waren kräftige Zinserhöhungen gegen eine hohe Inflation.

Im Depotauszug 2022 sah das so aus: Die Aktienseite stand im Minus und die Anleiheseite, die das eigentlich abfedern sollte, stand daneben ebenfalls im Minus.

Der Grund dafür liegt in den Korrelationen. Wie stark sich zwei Anlageklassen gemeinsam bewegen, ist keine feste Eigenschaft, sondern hängt davon ab, was den Markt gerade antreibt. Solange Wachstumssorgen dominieren, laufen Aktien und Anleihen häufig gegenläufig. Sobald die Inflation und die Zinsen der Treiber sind, bewegen sich beide in dieselbe Richtung. Diversifikation wirkt also nicht in allen Phasen gleich.

Für die Praxis heißt das zweierlei. Erstens: Die Aussage „Anleihen federn ab“ gilt oft, aber nicht immer. Zweitens: Die eigentliche Arbeit passiert vorher. Wenn deine Aufteilung so gewählt ist, dass du auch ein Jahr wie 2022 durchstehst, musst du mitten in der Schwächephase nichts entscheiden, was du später bereust.

Übrigens: Wie das gelingt, steht in unserem Beitrag dazu ➡️ ruhig bleiben, wenn die Kurse fallen.

Wie hältst du deine Asset Allocation über die Jahre stabil?

Indem man durch Rebalancings seine strategische Grundstruktur in einem festen Rhythmus nach festen Regeln anpasst (statt hier und da nach Gefühl) und durch taktische Justierungen flexibel bleibt.

Strategisch und taktisch meinen zwei verschiedene Zeitebenen. Die strategische Asset Allocation ist die Grundstruktur, die du für Jahre festlegst und die sich aus deinen Zielen, deinem Zeithorizont und deiner Risikotragfähigkeit ableitet. Taktische Anpassungen sind kleinere Verschiebungen innerhalb dieses Rahmens, etwa eine vorübergehende Über- oder Untergewichtung einer Region. Um beim Haus zu bleiben: Die Statik rührst du nicht an, aber die Türklinken kannst du austauschen.

Übrigens: Über welche taktischen Anpassungen wir aktuell nachdenken, steht in unserem Marktausblick, den wir laufend aktualisieren.

Rebalancing bedeutet, zur Zielaufteilung zurückzukehren. Sind Aktien mehrere Jahre gut gelaufen, wiegen sie irgendwann schwerer als geplant und dein Portfolio trägt mehr Risiko, als du ursprünglich wolltest. Eine allgemeingültige Frequenz gibt es nicht und wir legen sie pro Mandat individuell fest.

Als Orientierung aus der Forschung: Untersuchungen von Vanguard legen nahe, dass ein- bis zweimal im Jahr prüfen für die meisten Portfolios reicht, mit einer Toleranzspanne von etwa fünf Prozentpunkten. Das ist ein brauchbares Verhältnis aus Aufwand, Kosten und Risikokontrolle (Vanguard Research, „Rational rebalancing“, Oktober 2022) und der Befund von Vanguard, keine Empfehlung von ak. Häufigeres Umschichten verbessert dieses Verhältnis demnach nicht nennenswert, erhöht aber ggf. Transaktionen und Kosten.

Ehrlich dazugesagt: Umschichtungen können Kapitalertragsteuer auslösen, wenn dabei Gewinne realisiert werden. Diesen Punkt solltest du beim Rebalancing mitdenken. Wie er sich in deinem Fall auswirkt, klärst du am besten mit deiner Steuerberaterin oder deinem Steuerberater.

Prozyklisches Verhalten, also mit dem Strom zu laufen, ist der stillste Risikofaktor in dieser Rechnung. In der Euphorie fühlt sich eine hohe Aktienquote richtig an, weil alles steigt. In der Krise fühlt sich Verkaufen richtig an, weil jeder Tag die Entscheidung zu belohnen scheint. So verschiebt sich die Aufteilung Schritt für Schritt, ohne dass du dich jemals bewusst dafür entschieden hättest. Deswegen hilft eine schriftlich festgehaltene Zielstruktur: Sie macht die Abweichung sichtbar, bevor das Gefühl sie erklärt.

Nicht vergessen: Liquidität kommt zuerst. Klär deinen Liquiditätsbedarf für die nächsten Jahre, damit du nicht unter Zeitdruck verkaufen musst. Größere Summen lassen sich außerdem gestaffelt investieren, über mehrere Monate verteilt. Das glättet den Einstiegspreis. Wie stark dein Portfolio danach schwankt, ändert es nicht.

Was sich bei Immobilie und Beteiligung nicht rebalancen lässt

Bei größeren Vermögen kommt zur Depot-Seite eine Bewegung dazu, die im Depotauszug nicht auftaucht: Wenn deine vermietete Wohnung im Wert steigt oder deine Beteiligung wächst, verschiebt sich deine Gesamtaufteilung, ohne dass du eine einzige Order erteilt hast. Rebalancen lässt sich diese Seite nicht, eine Beteiligung verkaufst du nicht in Tranchen. Anpassen lässt sich deshalb nur der liquide Teil. Die Zielstruktur gehört immer dann auf den Tisch, wenn sich auf der illiquiden Seite etwas Größeres bewegt: eine Bewertung, ein Zukauf, ein Verkauf.

Übrigens: Wenn es nicht mehr um den Aufbau geht, sondern um die Entnahme, verschiebt sich die ganze Frage. Dazu haben wir z.B. aufgeschrieben, wie du dir mit passivem Einkommen finanzielle Unabhängigkeit aufbaust.

Wie gehen wir bei ak. an die Asset Allocation heran?

Wir sind Albrecht, Kitta & Co., kurz ak., eine unabhängige Vermögensverwaltung und ein Family Office aus Hamburg. Unser Leitgedanke: Jedes Vermögen ist anders, so einzigartig wie deine Ziele, deine Sorgen und deine Zukunftspläne.

nach unverbindlichen Kennenlern-Gesprächen und der gegenseitigen Entscheidung für eine Zusammenarbeit, definieren wir mit der Vermögen360-Analyse das Fundament für deine Strategie. Erst wenn dein Gesamtbild vollständig ist, sprechen wir über eine sinnvolle Aufteilung. Für manche ist das der Moment, in dem zum ersten Mal alle Vermögenswerte nebeneinander liegen.

Schritt 1 der Analyse ist der ak. Optimizer mit dem wir zuerst dein Gesamtvermögen auflisten (Struktur, Kosten und Klumpenrisiken über alle Vermögenswerte hinweg), um daraus die strategische Asset Allocation, passend zu deinen Zielen und deiner Risikotragfähigkeit zu entwickeln. Dabei können Klumpenrisiken zum Vorschein kommen, die vorher nicht sichtbar waren, etwa wenn mehrere Fonds im Depot dieselben großen Titel enthalten.

ak. Planning stellt danach deine Einnahmen und Ausgaben im Zeitverlauf gegenüber, inklusive vorhersehbarer Cash-Events wie einer Erbschaft. Damit rechnen wir durch, ob und wie lange dein Vermögen trägt, auch wenn die ersten Jahre schwach laufen. Wie viel Schwankung deine Struktur verträgt, entscheidet sich auch daran, wie viel du in den nächsten Jahren aus dem Vermögen entnehmen willst.

Mehr darüber, wie wir arbeiten, findest du auf der Seite zu unserer Vermögensverwaltung.

Häufige Fragen zur Asset Allocation

Wie viel meines Vermögens sollte in Aktien liegen?

Eine allgemeingültige Zahl gibt es nicht und die Spanne ist groß. Das Pantoffel-Portfolio der Stiftung Warentest arbeitet öffentlich mit 25, 50 und 75 Prozent Aktienanteil, je nach Ausrichtung. Bei größeren Vermögen dominieren ohnehin Immobilien und Beteiligungen die Rechnung, sodass die Aktienquote im Depot allein wenig aussagt. Wir bei ak. nennen deshalb bewusst keine Zielquote, denn ohne Kenntnis deiner Immobilien, deiner Beteiligungen und deines Liquiditätsbedarfs wäre jede Zahl geraten.

Stimmt es, dass die Asset Allocation 90 Prozent der Rendite erklärt?

Nein, diese Zahl wird meistens falsch wiedergegeben. Der Befund von Brinson, Hood und Beebower (1986) und von Ibbotson/Kaplan (2000) lautet: Rund 90 Prozent der Schwankung, die ein einzelnes Portfolio im Zeitverlauf zeigt, gehen auf seine Anlagepolitik zurück, also auf die Aufteilung auf Anlageklassen. Über die Höhe der Rendite sagt diese Zahl nichts. Zwischen verschiedenen Fonds erklärt die Asset Allocation nur rund 40 Prozent der Renditeunterschiede. Das CFA Institute hat diese Verwechslung 2012 eigens richtiggestellt. Wir bei ak. lesen den Befund noch anders: Gemessen wurden Wertpapierportfolios, bei Brinson 91 US-Pensionsfonds. Deine Immobilie und deine Beteiligung tauchen dort nicht auf.

Zählen meine Immobilie und meine Firmenbeteiligung zur Asset Allocation?

Ja, sie stehen sogar an erster Stelle. Beim reichsten Prozent der Haushalte in Deutschland stecken 56 bis knapp 65 Prozent des Vermögens im Betriebsvermögen (Institut der deutschen Wirtschaft für die Stiftung Familienunternehmen, veröffentlicht 2021 auf Datenbasis 2017). Über 60 Prozent des gesamten Nettovermögens in Deutschland liegen in Immobilien (Bundesbank, PHF-Befragung 2023). Wer nur das Depot betrachtet, streut deshalb auf dem kleineren Teil seines Vermögens. Deshalb beginnt die Vermögen360-Analyse von ak. beim Gesamtvermögen und nicht beim Depot.

Wie oft sollte ich mein Portfolio rebalancieren?

Eine allgemeingültige Frequenz gibt es nicht und wir bei ak. legen sie pro Mandat individuell fest. Als Orientierung aus der Forschung: Untersuchungen von Vanguard legen nahe, dass ein- bis zweimal im Jahr prüfen für die meisten Portfolios reicht, mit einer Toleranzspanne von etwa fünf Prozentpunkten. Das ist ein brauchbares Verhältnis aus Aufwand, Kosten und Risikokontrolle (Vanguard Research, „Rational rebalancing“, Oktober 2022) und der Befund von Vanguard, keine Empfehlung von ak. Immobilie und Beteiligung lassen sich ohnehin nicht mitrebalancieren. Beachte außerdem, dass Umschichtungen Kapitalertragsteuer auslösen können, wenn Gewinne realisiert werden. Besprich das am besten mit deiner Steuerberaterin oder deinem Steuerberater.

Was mache ich, wenn Aktien und Anleihen gleichzeitig fallen?

Das kommt vor, 2022 war so ein Jahr. Ein klassisches 60/40-Portfolio lag in der US-Variante bei rund minus 17,9 Prozent, weil der Anleiheteil den Aktienverlust erstmals seit 1974 verstärkt hat statt ihn abzufedern (Vanguard-Daten, aufbereitet in der NZZ, „Simples 60-40-Portfolio“). Diversifikation dämpft Risiko, sie schaltet es nicht ab. Für dich heißt das vor allem, an der Struktur nichts überstürzt zu ändern. Genau deshalb richten wir bei ak. die Aufteilung von vornherein an deiner Risikotragfähigkeit aus, damit du in einer Schwächephase nicht unter Druck entscheiden musst.

Was passiert mit meiner Asset Allocation nach einem Unternehmensverkauf oder einer Erbschaft?

Sie ändert sich sprunghaft, weil ein großer Block verschwindet oder neu dazukommt. Aus einem Vermögen, das zu drei Vierteln in einer Firma steckte, wird über Nacht Liquidität. Ein Unternehmensverkauf oder eine Erbschaft gehört damit zu den Anlässen, die wir als Family Office in Hamburg begleiten. Sinnvoll ist dann die Reihenfolge: erst der Überblick über das gesamte Vermögen, dann der Liquiditätsbedarf für die nächsten Jahre, dann die Struktur. Ausführlicher steht das in unserem Beitrag dazu, was nach einer Erbschaft zu tun ist.

Ab welchem Vermögen lohnt sich professionelle Begleitung bei der Asset Allocation?

Ein Mandat bei ak. (Albrecht, Kitta & Co., Hamburg) beginnt i. d. R. ab 1 Mio. €, das ist eine Orientierung und keine harte Grenze. Ausschlaggebend ist meist weniger die Summe als deine Zeit und die Komplexität: mehrere Vermögenswerte, eine Beteiligung, Immobilien, absehbare Cash-Events. Für kleinere Beträge gibt es ak.DIGITAL, unsere digitale Vermögensverwaltung ab 25.000 €. Mehr dazu, ab welcher Summe sich eine Vermögensverwaltung lohnt.

Der erste Schritt ist der Überblick über dein Gesamtvermögen

Bei der Asset Allocation ist die Frage, was eigentlich alles dazugehört, meist schwieriger als die nach der Aktienquote. Wenn du wissen möchtest, wie dein Gesamtvermögen wirklich aufgeteilt ist, sprich mit uns darüber. Ein unverbindliches Erstgespräch kostet dich eine Stunde Zeit.


Dieser Beitrag dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung, Anlageempfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Er ersetzt keine individuelle, auf deine persönliche Situation abgestimmte Beratung. Kapitalanlagen sind mit Risiken bis hin zum Totalverlust verbunden. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.

Die steuerlichen Angaben in diesem Beitrag sind allgemeine Information nach dem Stand 03.08.2026 und keine Steuerberatung. Wie sich das in deinem Fall auswirkt, klärst du am besten mit deiner Steuerberaterin oder deinem Steuerberater.


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Anika Albrecht von Albrecht, Kitta & Co. Vermögensverwaltung lächelnd im Porträt mit E-Mail-Symbol, aufgenommen in der Hamburger Innenstadt – Ihr Kontakt für Newsletter-Themen.
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Disclaimer

Vorab: vergangene Wertentwicklungen sind kein Indikator für zukünftige Ergebnisse.
Außerdem: Diese Publikation dient nur zu Informationszwecken und zur Nutzung durch den Empfänger. Sie stellt weder ein Angebot noch eine Aufforderung seitens oder im Auftrag der Albrecht, Kitta & Co. Vermögensverwaltung GmbH zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder Investmentfonds dar. Die in der vorliegenden Publikation enthaltenen Informationen wurden aus Quellen zusammengetragen, die als zuverlässig gelten. Die Albrecht, Kitta & Co. Vermögensverwaltung GmbH gibt jedoch keine Gewähr hinsichtlich deren Zuverlässigkeit und Vollständigkeit und lehnt jede Haftung für Verluste ab, die sich aus der Verwendung dieser Information ergeben.