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Chris Holzheu

Chris Holzheu ist Senior Kundenberater bei Albrecht, Kitta & Co. und kümmert sich zusammen mit seinen Kollegen um die Anlagestrategien unserer Mandanten.
Gläserne Aktentasche mit Kompass als Sinnbild für Vermögensverwaltung für Selbstständige und Freiberufler

Vermögensverwaltung für Selbstständige und Freiberufler: Liquidität, Klumpenrisiko und der Tag des Verkaufs

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Chris Holzheu ist Senior Kundenberater bei Albrecht, Kitta & Co. und kümmert sich zusammen mit seinen Kollegen um die Anlagestrategien unserer Mandanten.

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Vermögensverwaltung für Selbstständige und Freiberufler ist vor allem eine Frage der Struktur: Das Vermögen steckt oft zum größten Teil im eigenen Unternehmen, das Einkommen schwankt und eine betriebliche Altersvorsorge wie bei Angestellten läuft nicht automatisch mit. Aus unserer Sicht als Albrecht, Kitta & Co., unabhängige Vermögensverwaltung aus Hamburg, gehören deshalb drei Fragen zuerst beantwortet: Wie viel Liquidität braucht dein Geschäft? Wie viel Vermögen liegt außerhalb der Firma? Und was passiert am Tag des Verkaufs?

Dazu kommen drei Themen, die bei Selbstständigen regelmäßig danebenliegen: die Altersvorsorge ohne Betriebsrente, ein hartnäckiger Steuer-Irrtum bei Lebensversicherungen und die Frage, was eine professionelle Vermögensverwaltung wirklich kostet.

Warum ist Vermögensverwaltung für Selbstständige anders als für Angestellte?

Selbstständige und Freiberufler stehen vor einer anderen Ausgangslage als Angestellte, weil bei ihnen Einkommen, Vermögen und Altersvorsorge an derselben Quelle hängen: am eigenen Betrieb. Das verändert die Reihenfolge der Entscheidungen. Konkret an vier Punkten:

1. Kein fester monatlicher Cashflow. Was du im guten Jahr zurücklegen kannst, sagt wenig darüber, was du im schwachen Jahr durchhältst. Was wir bei Unternehmerinnen und Unternehmern immer wieder sehen: Die Sparrate wird am guten Jahr bemessen und im schwachen Jahr als Erstes gestrichen. Sie trägt am ehesten, wenn sie sich an der schwächsten Phase orientiert und nicht am besten Quartal. 2. Keine automatischen Abzüge. Bei Angestellten läuft die Vorsorge im Hintergrund mit. Bei dir ist jede Einzahlung eine bewusste Entscheidung, die im stressigen Monat als Erstes ausfällt. 3. Betriebs- und Privatvermögen sind verzahnt. Rechtlich getrennt, wirtschaftlich nicht: Läuft die Firma schlecht, trifft es meist beide Seiten gleichzeitig. Dieselbe Konjunktur, die dein Auftragsbuch leert, drückt häufig auch die Kurse in deinem Depot. 4. Ein einzelnes Ereignis entscheidet über viel. Der Verkauf des Unternehmens verwandelt einen großen Teil deines Vermögens auf einen Schlag in Liquidität. Bei einer Übergabe in der Familie passiert das meist nicht, dort wandert der Wert weiter.

Für Selbstständige gilt trotzdem dieselbe Anlagephilosophie wie für alle anderen: Auch bei dir entsteht zuerst die Strategie für das Gesamtvermögen und danach die Auswahl der einzelnen Anlagen. Nur ist die Bestandsaufnahme aufwendiger, weil der größte Posten nicht im Depot liegt. Wie eine Struktur daraus in der Praxis aussieht, zeigen wir an 3 Praxisbeispielen, wie du jetzt anlegen kannst.

Wie viel Liquidität brauchst du als Selbstständiger, bevor du anlegst?

Wie viel Liquidität du als Selbstständiger vor dem Anlegen brauchst, hängt an deinen Fixkosten und an deiner Auftragslage, nicht an einer Faustregel. Statt einer Monatszahl helfen drei Fragen:

  • Welche Ausgaben stehen in den nächsten zwölf Monaten privat und betrieblich fest?
  • Wie lange dauert es in deiner Branche typischerweise, bis nach einem schwachen Quartal wieder Geld hereinkommt?
  • Welche Zahlungen kannst du strecken, welche nicht?

Erfahrungsgemäß verschiebt die letzte Frage das Ergebnis am stärksten: Was ließe sich strecken, wenn ein Quartal ausfällt, ohne dass das Geschäft leidet? Was dabei herauskommt, ist deine Liquiditätsreserve.

Wichtig ist die Haltung dahinter: Liquidität gehört als strategischer Baustein dazu und ist kein zufälliger Resteposten. Sie wird bewusst geplant und bekommt ihren eigenen Platz in der Struktur. Wo du diesen Teil parkst, ist eine eigene Frage. Dazu haben wir aufgeschrieben, wie du kurzfristige Liquidität sinnvoll anlegst.

Für diese Liquiditätsfrage gibt es ak. Planning, den zweiten Baustein unserer Vermögen360-Analyse. Damit stellen wir deine Einnahmen und Ausgaben im Zeitverlauf gegenüber, inklusive vorhersehbarer Cash-Events wie einer Erbschaft. Dabei rechnen wir auch den Krisenfall durch: wie sich deine Vermögensstruktur zusammen mit deinen Einnahmen und Ausgaben in einer solchen Phase hält und was das für deine weitere Planung bedeutet. Ein Ergebnis daraus ist eine Orientierung, keine Zusage über die Zukunft.

Was tust du gegen das Klumpenrisiko deiner eigenen Firma?

Gegen das Klumpenrisiko deiner Firma hilft vor allem das Vermögen daneben: Es sollte gerade nicht denselben Risiken folgen wie dein Betrieb. Ein Klumpenrisiko liegt vor, wenn ein einzelner Posten so groß ist, dass sein Schicksal über das ganze Vermögen entscheidet. Bei Unternehmerinnen und Unternehmern ist dieser Posten meistens die eigene Firma.

Wie ungewöhnlich diese Position ist, zeigen Zahlen der Deutschen Bundesbank. Nur 8 Prozent aller Haushalte in Deutschland halten überhaupt Betriebsvermögen. In den oberen 20 Prozent der Nettovermögensverteilung sind es 22 Prozent (Monatsbericht April 2023, Erhebungswelle 2021). Die Bundesbank nennt Betriebsvermögen dort eine der am ungleichsten verteilten Vermögensarten. Dazu kommt die Eigenart dieser Position: Sie hat keinen Tageskurs, du kannst sie nicht auf Knopfdruck verkaufen und sie reagiert oft auf dieselben Konjunkturzyklen wie dein laufendes Einkommen.

Konkret heißt das für das Vermögen daneben: Die Branche zählt mit. Wer eine Bauträgerfirma führt, hat sein Immobilien-Exposure schon im Betriebsvermögen, auch wenn im Depot keine einzige Immobilienposition steht. Wer von wenigen großen Auftraggebern lebt, hat ein Klumpenrisiko in der Kundenliste und nicht nur in der Bilanz. Genau solche Doppelungen suchen wir in der Bestandsaufnahme.

Wir machen mit dem ak. Optimizer dein Gesamtvermögen sichtbar, also Struktur, Kosten und Klumpenrisiken über alle Vermögenswerte hinweg. Daraus entwickeln wir die strategische Asset Allocation, passend zu deinen Zielen und deiner Risikotragfähigkeit. Streuung kann Risiken steuern. Ganz ausschalten lässt sich Risiko nicht. Wie eine tragfähige Aufteilung entsteht, liest du in unserem Beitrag dazu, wie du dein Vermögen sinnvoll aufteilst.

Was passiert mit dem Erlös, wenn du dein Unternehmen verkaufst?

Mit dem Verkauf wird aus einer illiquiden Beteiligung ein Betrag auf dem Konto. Aus dem Klumpenrisiko „ein Unternehmen“ wird das Klumpenrisiko „ein Konto“. Die Frage ist dann nicht mehr, wie du an dein Geld kommst, sondern wofür es künftig arbeiten soll.

Das IfM Bonn rechnet für die Jahre 2026 bis 2030 mit rund 186.000 Unternehmen, die zur Übergabe anstehen, weil die Eigentümerinnen und Eigentümer aus persönlichen Gründen ausscheiden (Daten und Fakten Nr. 37, November 2025). Gut die Hälfte der Familienunternehmen ging in der Vergangenheit innerhalb der Familie weiter, etwa 17 Prozent an Beschäftigte und die übrigen 29 Prozent an Externe.

Was wir als Albrecht, Kitta & Co. dabei immer wieder beobachten: Die Struktur für das Geld danach entsteht am besten vor dem Closing. Wer erst am Tag nach der Unterschrift anfängt, entscheidet unter Zeitdruck über eine Summe, die er nie zuvor bewegt hat. Deshalb zählt ein Unternehmensverkauf für uns zu den Anlässen, bei denen ein Vermögen neu geordnet wird. Wer plötzlich über eine große Summe verfügt, steht vor derselben Frage, egal ob das Geld aus einem Verkauf oder aus einer Erbschaft kommt.

Und wenn das Unternehmen in der Familie bleibt?

Bleibt das Unternehmen in der Familie, verschiebt sich die Frage von der Anlage zur Übergabe. Einen Erlös, über den zu entscheiden wäre, gibt es dann häufig gar nicht. Das Klumpenrisiko löst sich damit nicht auf, es wandert an die nächste Generation. Wie sich das über Jahre vorbereiten lässt, zeigt unser Leitfaden dazu, wie Vermögensnachfolge zu Lebzeiten funktioniert. Die steuerliche und die rechtliche Seite gehören dabei in die Hände deiner Steuerberaterin und eines Fachanwalts.

Wie funktioniert die Altersvorsorge für Selbstständige ohne Betriebsrente?

Solange die Firma noch dir gehört, ist sie oft auch dein größter Vorsorgebaustein. Eine allgemeine Altersvorsorgepflicht für Selbstständige gibt es in Deutschland nicht, pflichtversichert sind nur bestimmte Gruppen wie Handwerkerinnen und Handwerker in der Handwerksrolle, Hebammen, Künstler und Publizisten oder Selbstständige, die im Wesentlichen nur für einen Auftraggeber arbeiten und dabei keine versicherungspflichtigen Arbeitnehmer beschäftigen (§ 2 SGB VI). Verkammerte Freie Berufe sind über ihre Versorgungswerke abgesichert. Deine Vorsorge läuft deshalb in aller Regel über privates Vermögen und über den Wert deines Unternehmens. Beides braucht eine Reihenfolge, damit im schwachen Jahr nicht ausgerechnet der Teil ausfällt, der langfristig wirkt.

Der Koalitionsvertrag von 2025 sieht vor, neue Selbstständige ohne obligatorisches Alterssicherungssystem in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen. Die Alterssicherungskommission hat das im Juni 2026 bekräftigt. Ein Gesetz dazu liegt Stand 07.09.2026 nicht vor.

Zur Einordnung, wie viel private Haushalte in Deutschland überhaupt zurücklegen: Die Sparquote lag 2025 bei 10,5 Prozent nach 11,2 Prozent im Jahr davor (Statistisches Bundesamt, 15.01.2026). Das ist ein Ist-Wert über alle privaten Haushalte, keine Zielgröße und keine Aussage über Selbstständige. Die Zahl zeigt aber, wie schmal die Basis ist, aus der Vorsorge überhaupt entsteht.

Eines gehört ehrlich dazu: Wer seine Vorsorge im Firmenwert liegen hat, hat sie genau in dem Klumpenrisiko, um das es weiter oben ging. Wie groß dieser Wert am Ende wirklich ist, zeigt sich oft erst beim Verkauf. Deshalb rechnen wir durch, wie deine Planung aussieht, wenn der Firmenwert am Ende deutlich kleiner ausfällt als gedacht. Das ist eine Was-wäre-wenn-Rechnung und keine Prognose.

Sind Lebensversicherungen nach zwölf Jahren steuerfrei?

Was viele Selbstständige mit Vorsorge im Firmenwert als gesetzt ansehen, ist die alte Lebensversicherung. Diesen Satz hören wir in Erstgesprächen immer wieder: „Nach zwölf Jahren ist das steuerfrei.“ Das stimmt so nicht.

Erträge aus einer Kapital- oder fondsgebundenen Lebensversicherung, die nach dem 31. Dezember 2004 abgeschlossen wurde, sind nach zwölf Jahren nicht steuerfrei. Steuerpflichtig ist der Unterschiedsbetrag zwischen der Leistung und der Summe der eingezahlten Beiträge, wenn der Vertrag ausgezahlt oder zurückgekauft wird. Für Verträge aus der Zeit davor gilt eine eigene, ältere Rechtslage. Das klärst du mit deiner Steuerberaterin.

Bei fondsgebundenen Lebensversicherungen, die nach dem 31. Dezember 2004 abgeschlossen wurden, sind 15 Prozent des Unterschiedsbetrags steuerfrei, soweit er aus Investmenterträgen stammt (§ 20 Abs. 1 Nr. 6 Satz 9 EStG). Das gilt unabhängig von der Laufzeit und vom Alter bei Auszahlung.

Nur wenn zwei Bedingungen zusammenkommen, wird vom Unterschiedsbetrag die Hälfte angesetzt (§ 20 Abs. 1 Nr. 6 Satz 2 EStG):

  • Der Vertrag läuft zwölf Jahre oder länger.
  • Die Auszahlung erfolgt nach Vollendung des 60. Lebensjahres. Für Verträge ab dem 1. Januar 2012 gilt über § 52 Abs. 28 Satz 7 EStG stattdessen das 62. Lebensjahr.

Für die hälftig angesetzten Erträge greift die Abgeltungsteuer nicht (§ 32d Abs. 2 Nr. 2 EStG), es gilt der persönliche Steuersatz. (Stand: 07.09.2026)

Die steuerlichen Angaben in diesem Beitrag sind allgemeine Information nach dem Stand 07.09.2026 und keine Steuerberatung. Wie sich das in deinem Fall auswirkt, klärst du am besten mit deiner Steuerberaterin oder deinem Steuerberater.

Was kostet eine Vermögensverwaltung für Selbstständige?

Die Kosten hängen vom Anlagebetrag, vom Umfang der Betreuung und vom Anbieter ab. Marktübliche Spannen mit Quelle und Stand haben wir im Beitrag dazu zusammengetragen, was eine individuelle Vermögensverwaltung kostet.

Bei den Kosten wird ein Posten leicht übersehen: die Kosten in den Produkten selbst. Fondskosten, Ausgabeaufschläge, Depot- und Transaktionskosten stehen oft auf einem anderen Blatt als die Verwaltungsgebühr. Für uns als unabhängige Vermögensverwaltung aus Hamburg ist die Gesamtkostenquote aussagekräftig und nicht nur die Zahl auf der ersten Seite. Ob sich der Aufwand für dich lohnt, hängt von deiner Situation ab. Eine Einordnung dazu, ab welcher Summe sich eine Vermögensverwaltung lohnt, haben wir separat aufgeschrieben.

Ehrlich dazugesagt: Kosten sind sicher, Erträge sind es nicht. Eine professionelle Vermögensverwaltung kann Risiken steuern und Struktur schaffen. Eine Garantie, dass dein Portfolio dadurch besser abschneidet, gibt es nicht. Was du dagegen steuern kannst, sind die Kosten. Sie sind der Teil der Rechnung, der feststeht, bevor du anfängst.

Wie Albrecht, Kitta & Co. mit Selbstständigen und Freiberuflern arbeitet

Bei Selbstständigen beginnen wir beim Gesamtvermögen. Erst wenn alles zusammen auf dem Tisch liegt, also zum Beispiel Firma, Immobilien, Beteiligungen, Total Return Investments und Rentenansprüche neben dem liquiden Vermögen, lässt sich sagen, welches Risiko das Vermögen daneben tragen soll. Das ist der Kern unserer Vermögen360-Analyse. Vermögen360 ist die ganzheitliche Vermögensanalyse von ak.: Sie erfasst das Gesamtvermögen, nicht nur das Depot.

Was wir für Selbstständige konkret tun:

  • Liquiditätsplanung für schwankende Einnahmen
  • Strategische Asset Allocation für das Vermögen außerhalb der Firma, orientiert an den Prinzipien der modernen Portfoliotheorie (Markowitz), also breit gestreut statt auf eine Karte
  • Vorbereitung auf Liquiditätsereignisse wie einen Unternehmensverkauf
  • Laufendes Risikomanagement: Wir überprüfen deine Strategie, die Gewichte und die Kosten regelmäßig und sprechen in der Regel einmal pro Quartal mit dir darüber
  • Begleitung bei der Nachfolge, in Abstimmung mit deinen steuerlichen und rechtlichen Beraterinnen und Beratern
  • und weitere Bausteine, zum Beispiel die Vorbereitung einer Beteiligung oder einer Schenkung, je nachdem, was bei dir ansteht

Ab 1.000.000 Euro kannst du bei Albrecht, Kitta & Co. zusätzlich unsere Family Office Services beauftragen, als eigenen Vertrag, aus dem du auswählst, was deine Situation braucht. Der Nutzen liegt dort in der Schnittstelle: Wir konsolidieren alle Banken, Depots und Werte in einer Übersicht und berichten darüber quartalsweise oder halbjährlich, nach deiner Wahl. Deinem Steuerberater, deiner Anwältin und deinem Notar liefern wir zu, was sie brauchen. Nicht börsengehandelte Werte wie Immobilien und Beteiligungen bewerten wir dabei grundsätzlich einmal im Jahr, weil sie sich nicht tagesaktuell bewerten lassen.

Steuerlich oder rechtlich beraten wir dabei nicht, dazu sind wir nicht berechtigt. Unsere Family Office Services und unsere Vermögensverwaltung sind zwei getrennte Verträge: Nur so können wir Depotbanken und Wertentwicklung kontrollieren, statt uns selbst zu prüfen. Wir rechnen als Prozentsatz pro Jahr auf das Vertragsvermögen ab, plus Umsatzsteuer.

Unsere Berater haben Mandanten beispielsweise schon durch 2008 und durch 2020 begleitet und wissen, wie sich Disziplin in unruhigen Phasen auszahlt. Damit ist der Punkt vom Anfang dieses Beitrags wieder da: Wenn die Märkte fallen, läuft bei Unternehmerinnen und Unternehmern oft gleichzeitig das Geschäft schlechter. Genau deshalb rechnen wir diesen Fall vorher durch.

Ein unverbindliches Erstgespräch kostet dich eine Stunde Zeit und ist kostenlos. Vereinbare ein Gespräch, wenn du wissen willst, wie dein Vermögen neben deiner Firma aufgestellt ist.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung, Anlageempfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Er ersetzt keine individuelle, auf deine persönliche Situation abgestimmte Beratung. Kapitalanlagen sind mit Risiken bis hin zum Totalverlust verbunden. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Rechtliche Ausführungen sind allgemeiner Natur und kein Ersatz für eine individuelle Beratung durch einen Rechtsanwalt.

Häufige Fragen zur Vermögensverwaltung für Selbstständige

Mein ganzes Vermögen steckt in meiner Firma. Ist das ein Problem?

Es ist zumindest ein Klumpenrisiko, also eine Position, die groß genug ist, um allein über dein Vermögen zu entscheiden. Nur 8 Prozent aller Haushalte in Deutschland halten überhaupt Betriebsvermögen (Deutsche Bundesbank, Monatsbericht April 2023, Erhebungswelle 2021). Diese Position hat weder einen Tageskurs noch einen Ausstieg auf Knopfdruck. Wir machen dein Gesamtvermögen sichtbar und entwickeln daraus eine Struktur für das Vermögen neben der Firma. Auflösen lässt sich das Klumpenrisiko damit nicht, ausbalancieren oft schon.

Was mache ich mit dem Erlös, wenn ich mein Unternehmen verkaufe?

Die wichtigste Entscheidung fällt schon vor dem Closing. Sinnvoll ist, vorher zu klären, welcher Teil des Erlöses für die nächsten Jahre gebraucht wird, welcher langfristig arbeiten soll und was in der Familie geregelt werden muss. Wir rechnen diesen Übergang durch, bevor das Geld da ist. Das Ergebnis ist eine Orientierung, keine Zusage über die Zukunft. Die steuerliche Seite eines Verkaufs klärst du mit deiner Steuerberaterin oder deinem Steuerberater.

Ab welcher Summe betreut ihr Selbstständige?

Ein individuelles Mandat bei Albrecht, Kitta & Co., unabhängige Vermögensverwaltung aus Hamburg, beginnt in der Regel ab 1.000.000 Euro, weil dort der Aufwand für eine wirklich individuelle Struktur trägt. Darunter gibt es ak.DIGITAL, unsere digitale Vermögensverwaltung ab 25.000 Euro, mit derselben Anlagephilosophie und demselben Team. Für bereits investierte Anlegerinnen und Anleger ist zusätzlich ein Sparplan ab 1.000 Euro im Monat möglich, als Ergänzung zum bestehenden Vermögen. Die Summe ist dabei nur die halbe Antwort. Ob sich der Aufwand trägt, entscheidet die Bestandsaufnahme: Liegt alles in einem Depot, reicht meist weniger. Kommen Firma, Immobilien und mehrere Banken zusammen, ist der Aufwand ein anderer.

Sollte ich Geschäfts- und Privatvermögen getrennt anlegen?

Rechtlich getrennt zu bleiben, ist der Normalfall. Denken solltest du beide Seiten trotzdem als eine Struktur, weil beide häufig auf dieselbe Konjunktur reagieren: Wenn dein Auftragsbuch leer ist, brauchst du Liquidität. Genau dann willst du im Depot nichts verkaufen müssen. Was wir dabei häufig sehen: Die Trennung steht sauber im Steuerbescheid, in der Risikorechnung existiert sie nicht. Wie die Trennung steuerlich und in deiner Rechtsform abgebildet wird, gehört zu deinem Steuerberater und, wo es um die Rechtsform selbst geht, zu einem Fachanwalt.

Was passiert, wenn mein Geschäft schlecht läuft und ich Geld brauche?

Läuft dein Geschäft schlecht, greift zuerst der liquide Teil deines Vermögens. Bei Albrecht, Kitta & Co. ist Liquidität ein strategischer Baustein und kein Resteposten: Wir planen den kurzfristig verfügbaren Teil deines Vermögens von vornherein ein, damit du kurzfristigen Bedarf zuerst daraus deckst. Vorher rechnen wir durch, wie lange deine Struktur eine schwache Phase trägt. Ein Restrisiko bleibt: Fällt der Bedarf höher aus als geplant, kann auch ein Verkauf zu einem ungünstigen Zeitpunkt nötig werden.

Welche Anlagestrategie passt zu schwankenden Einnahmen?

Eine Musterlösung dafür gibt es nicht. Die Reihenfolge ist trotzdem immer dieselbe: zuerst die Liquidität, dann die Struktur für das übrige Vermögen und erst danach der einzelne Anlagewert. Wie diese Struktur konkret aussieht, hängt an deiner Vermögenshöhe, deinem Anlagehorizont und deiner Risikotragfähigkeit, deshalb gehört sie ins persönliche Gespräch und nicht in eine allgemeine Empfehlung. Auch eine sauber gebaute Struktur schwankt.

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