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Chris Holzheu

Chris Holzheu ist Senior Kundenberater bei Albrecht, Kitta & Co. und kümmert sich zusammen mit seinen Kollegen um die Anlagestrategien unserer Mandanten.
Balkenwaage im Gleichgewicht, links gestapelte goldene Würfel, rechts Schale mit weißen Kugeln: Wie viel Geld investieren, wie viel zurückhalten?

Wie viel Geld investieren und wie viel zurückhalten? Erst die Reserve, dann der Rest

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Chris Holzheu ist Senior Kundenberater bei Albrecht, Kitta & Co. und kümmert sich zusammen mit seinen Kollegen um die Anlagestrategien unserer Mandanten.

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Wie viel Geld du investieren kannst, ergibt sich aus dem, was du zuerst zurückhältst: eine Reserve (als Orientierung drei bis sechs Monatsausgaben), das Geld für Ausgaben mit festem Termin und bei größeren Vermögen eine bewusst geplante Liquidität. Was du darüber hinaus hast, ist dein investierbares Vermögen. Wie dieser Betrag aufgeteilt wird, bestimmen dein Anlagehorizont und in der Regel die engere von zwei Grenzen: wie viel Risiko du eingehen willst und welche Verluste für dich finanziell tragbar sind. Aus unserer Sicht als Albrecht, Kitta & Co., unabhängige Vermögensverwaltung aus Hamburg, entscheiden deshalb deine eigenen Zahlen über die Quote. Am Ende steht eine Investitionsquote, die zu deiner Lebenssituation passt und regelmäßig nachjustiert wird.

Die Frage taucht oft auf, wenn das Ersparte wächst oder frisches Geld da ist, etwa ein Bonus oder der Erlös aus einem Verkauf. Dabei kann auch die Sorge mitschwingen, mit dem eigenen Ersparten einen Fehler zu machen. Dieser Beitrag führt vom Rechenweg über das zurückgehaltene Geld und das Risiko des investierten Teils bis zu Immobilien, Beteiligungen und dem Nachjustieren.

Wie findest du heraus, wie viel Geld du investieren kannst?

Den Betrag, den du investieren kannst, findest du, indem du rückwärts rechnest: Zuerst legst du fest, welches Geld nicht investiert wird. Erst was danach übrig bleibt, ist dein investierbares Vermögen.

Kurz gesagt: Verfügbares Vermögen minus Reserve, minus Geld für Ausgaben mit festem Termin, minus geplante Liquidität bei größeren Vermögen ergibt den Betrag, den du investieren kannst.

Die Investitionsquote ist der Anteil deines Vermögens, der angelegt ist und deshalb im Wert schwanken kann. Bezogen wird die Quote aus unserer Sicht auf das Gesamtvermögen, nicht nur auf das Depot: Immobilien, Beteiligungen und Rentenansprüche gehören dazu, auch wenn sie in die Abzugsrechnung nicht als verfügbares Geld eingehen.

Eine pauschale Prozentregel hilft wenig, weil dieselbe Quote bei einem festen Gehalt etwas anderes bedeutet als bei Einkünften, die von Jahr zu Jahr schwanken.

Was solltest du zurückhalten, bevor du investierst?

Zurückhalten solltest du eine Liquiditätsreserve für unerwartete Ausgaben, das Geld für Ausgaben mit festem Termin und bei größeren Vermögen eine bewusst geplante Liquidität. Gemeinsam ist diesen Beträgen, dass du sie zu einem festen oder unvorhersehbaren Zeitpunkt in voller Höhe brauchen könntest.

Wie groß sollte die Reserve sein, bevor du investierst?

Die Reserve vor dem Investieren liegt als Orientierung bei drei bis sechs Monatsausgaben: Eine verbindliche Vorgabe für die Höhe privater Rücklagen gibt es nicht, weder die Bundesbank noch die BaFin geben eine Höhe vor. Die Verbraucherzentrale nennt in einem Spar-Ratgeber zum Berufsstart als Daumenregel einen Puffer von zwei bis drei Monatsgehältern (Stand der Seite: 12.02.2026). Wir rechnen dagegen mit Ausgaben, weil es darum geht, wie lange du deinen Alltag aus der Reserve bestreiten kannst.

Ein Beispiel: Gibst du im Monat 3.500 € aus, liegt die Reserve bei 10.500 bis 21.000 € (3 × bzw. 6 × 3.500 €). Schwanken deine Einkünfte, etwa in der Selbstständigkeit, ist eher das obere Ende der Spanne sinnvoll. Wie du die Höhe für dich bestimmst, erklären wir im Beitrag dazu, wie viel Notgroschen du brauchst.

Warum gehört Geld mit festem Termin nicht in schwankende Anlagen?

Geld mit festem Termin ist in schwankenden Anlagen riskant, weil ein Kursrückgang genau in dem Jahr kommen kann, in dem du es brauchst: Im DAX endete seit 1975 rund jeder vierte Einjahreszeitraum mit einem Verlust (26 %). Das zeigt eine Auswertung, die wir bei Albrecht, Kitta & Co. auf Basis des DAX-Rendite-Dreiecks des Deutschen Aktieninstituts erstellt haben (Stand 31.12.2025, Jahresendwerte, nominal, vor Kosten und Steuern). Über drei Jahre lag der Anteil der Zeiträume mit Verlust bei 23 %, über fünf Jahre bei 15 % und über zehn Jahre noch bei 5 %. Erst ab 13 Jahren Haltedauer enthält das Dreieck keinen Zeitraum mit Verlust mehr. Die Auswertung bildet nur einen einzelnen Index ab, Schwankungen innerhalb eines Jahres sind nicht enthalten. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.

Ausgaben mit festem Termin sind zum Beispiel der Umbau der eigenen Praxis, der Einstieg in eine Unternehmensbeteiligung, eine Sondertilgung auf deinen Immobilienkredit oder ein anderes Vorhaben mit Datum. Dieses Geld gehört eher in Anlagen, die keinen Kursschwankungen unterliegen. Was du in den nächsten ein bis zwei Jahren brauchst, liegt in der Regel besser auf dem Konto. Welcher Anlagehorizont zu welchem Geld passt, erklären wir in einem eigenen Beitrag.

Wie sieht die Rechnung mit konkreten Zahlen aus?

Bei 120.000 € Erspartem, 3.500 € Ausgaben im Monat und einer Sondertilgung über 30.000 € in zwei Jahren sind 69.000 bis 79.500 € investierbar. Die Reserve liegt bei 10.500 bis 21.000 €, dazu kommen die 30.000 € mit festem Termin: 120.000 € minus 30.000 € minus 21.000 € ergibt 69.000 €, mit 10.500 € Reserve sind es 79.500 €. Das Beispiel zeigt nur den Rechenweg, deine eigenen Beträge sehen anders aus. Angelegt kann der investierbare Betrag schwanken. Eine eigens geplante Liquidität kommt erst bei größeren Vermögen dazu.

Wann ist Liquidität mehr als eine Reserve?

Bei größeren Vermögen: Dann ist Liquidität ein strategischer Baustein, dessen Höhe eigens geplant wird. Gemeint ist Geld, das zum Beispiel die laufenden Ausgaben im Ruhestand trägt oder Zahlungen rund um gebundenes Vermögen abfedert, etwa die Instandhaltung einer vermieteten Immobilie. Welcher Teil davon aufs Tagesgeldkonto gehört, erklären wir im Beitrag dazu, wie viel Geld auf dem Tagesgeldkonto sinnvoll ist.

Wir planen diese Liquidität mit ak. Planning, dem zweiten Baustein unserer Vermögen360-Analyse. ak. Planning stellt deine Einnahmen und Ausgaben im Zeitverlauf gegenüber, inklusive vorhersehbarer Cash-Events wie einer Erbschaft. Damit rechnen wir durch, ob und wie lange dein Vermögen trägt, auch wenn die ersten Jahre schwach laufen. Unvorhergesehenes lässt sich damit nicht ausschließen.

Kannst du auch zu viel Geld zurückhalten?

Ja, denn Geld, das über Reserve und geplante Ausgaben hinaus auf dem Konto liegt, verliert derzeit im Durchschnitt an Kaufkraft. Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen im September 2026 um 3,3 Prozent über dem Vorjahresmonat (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 348 vom 30.09.2026, vorläufiges Ergebnis). Für täglich fällige Einlagen privater Haushalte weist die Deutsche Bundesbank im Neugeschäft 0,51 Prozent pro Jahr aus (Stand August 2026, vorläufiger Wert, Zinsstatistik). In diesen Wert gehen Giro- und Tagesgeldkonten gemeinsam ein, dein eigener Zins kann davon abweichen.

Was das bedeutet, zeigt eine Modellrechnung mit 100.000 €, die über Reserve und geplante Ausgaben hinausgehen. Liegen sie ein Jahr lang zu 0,51 Prozent auf dem Konto, während die Preise um 3,3 Prozent steigen, kannst du dir am Ende rechnerisch rund 2.700 € weniger kaufen als heute. Angenommen sind konstante Werte über das Jahr, gerechnet vor Steuern; eine Prognose ist das nicht. Ausführlicher erklären wir, was Inflation mit Geld auf dem Konto macht.

Angelegtes Geld kann dagegen über lange Zeiträume vom Zinseszinseffekt profitieren, sein Wert kann zwischendurch aber auch deutlich fallen und Verluste sind möglich.

Deshalb wird der investierte Teil nach Risiko verteilt.

Woran misst du, wie viel Risiko dein investiertes Geld verträgt?

Wie viel Risiko dein investiertes Geld verträgt, misst du an zwei Größen, die auch das Wertpapierrecht ausdrücklich trennt: wie viel Risiko du eingehen willst und welche Verluste für dich finanziell tragbar sind.

Warum zählt nicht nur, wie viel Risiko du eingehen willst?

Weil deine Bereitschaft zum Risiko noch nichts darüber sagt, welche Verluste du finanziell tragen kannst: Wer dir in einer Anlageberatung eine Anlage empfiehlt oder sie in einer Finanzportfolioverwaltung für dich tätigt, muss beides als eigene Anforderung prüfen. Nach Art. 54 Abs. 2 der Delegierten Verordnung (EU) 2017/565 muss eine solche Anlage drei Anforderungen erfüllen, zwei davon zur Höhe des Risikos: Das Geschäft muss „den Anlagezielen des betreffenden Kunden, auch hinsichtlich seiner Risikobereitschaft“ entsprechen (Buchstabe a). Außerdem müssen die Anlagerisiken „für den Kunden seinen Anlagezielen entsprechend finanziell tragbar“ sein (Buchstabe b; EUR-Lex, konsolidierte Fassung vom 02.08.2022). Die dritte Anforderung betrifft Kenntnisse und Erfahrungen: Die Anlage muss so beschaffen sein, dass du ihre Risiken verstehen kannst (Buchstabe c).

Im deutschen Recht steht dieselbe Trennung in § 64 Abs. 3 WpHG, der Informationen über die „Fähigkeit, Verluste zu tragen“ und über die „Risikotoleranz“ verlangt.

Für deine Investitionsquote setzt in der Regel die engere von zwei Grenzen den Rahmen: wie viel Risiko du eingehen willst oder welche Verluste du finanziell tragen kannst. Zwei Beispiele: Eine Zahnärztin bleibt bei Kursrückgängen gelassen, zahlt aber noch mehrere Jahre den Kredit für ihre Praxis ab. Bei ihr ist die Bereitschaft hoch, die Grenze setzt dagegen das, was sie finanziell tragen kann. Umgekehrt könnte ein Angestellter mit hohem, stabilem Einkommen Verluste gut verkraften, schläft bei fallenden Kursen aber schlecht. In seinem Fall ist die Bereitschaft die engere Grenze.

Welche Fragen solltest du klären, bevor du den Rest investierst?

Vor allem die Fragen, die das Wertpapierrecht selbst als Prüfliste vorgibt: Art. 54 Abs. 4 und 5 der Delegierten Verordnung (EU) 2017/565 zählen auf, welche Informationen über finanzielle Verhältnisse und Anlageziele ein Anbieter, soweit relevant, einholen muss, bevor er eine Anlage als geeignet einstuft. Übersetzt in Fragen an dich sind das sechs Punkte:

  1. Woher kommt dein regelmäßiges Einkommen und wie hoch ist es?
  2. Welche Vermögenswerte hast du und wie viel davon ist liquide, wie viel steckt in Anlagen und Immobilien?
  3. Welche regelmäßigen finanziellen Verpflichtungen hast du, zum Beispiel Kreditraten oder Unterhalt?
  4. Über welchen Zeitraum willst du die Anlage halten?
  5. Welche Risiken willst du eingehen und wie viel Verlust würdest du hinnehmen?
  6. Welchem Zweck dient die Anlage?

Zusätzlich nennt die Verordnung Präferenzen zur Nachhaltigkeit. Auffällig ist: Ausdrücklich genannt sind die liquiden Vermögenswerte, der Immobilienbesitz und die regelmäßigen Verpflichtungen, also genau das, was du vor dem Investieren zurückhältst oder mitdenkst.

Heißt investieren automatisch Aktien?

Nein, der investierte Teil verteilt sich auf verschiedene Anlageklassen, zum Beispiel Aktien, Anleihen, Immobilien, Rohstoffe und Total Return Investments. Total Return Investments sind Strategien, die einen Ertrag unabhängig von der Marktrichtung anstreben. Zur vollständigen Vermögensstruktur gehören außerdem Liquidität und bei größeren Vermögen Beteiligungen und Private Equity. Chancen und Risiken unterscheiden sich dabei von Anlageklasse zu Anlageklasse. Wie die Gewichte verteilt werden, hängt von denselben Fragen ab wie die Investitionsquote selbst.

Die Aufteilung des investierten Vermögens auf Anlageklassen heißt Asset Allocation. Anhand von drei Praxisbeispielen zeigen wir, wie wir Vermögen strukturieren.

Was ändert sich, wenn viel Vermögen in Immobilien oder Beteiligungen steckt?

Dann müssen Reserve, Geld mit festem Termin und laufende Zahlungen aus einem kleineren liquiden Teil kommen, weil sich Immobilien und Beteiligungen in der Regel nicht kurzfristig zu Geld machen lassen.

Dass ein Verkauf in der Regel Zeit braucht, hat auch rechtliche Gründe: Ein Vertrag über den Verkauf eines Grundstücks „bedarf der notariellen Beurkundung“ (§ 311b Abs. 1 Satz 1 BGB). Auch die Abtretung von GmbH-Anteilen braucht einen notariellen Vertrag (§ 15 Abs. 3 GmbHG), der Gesellschaftsvertrag kann weitere Voraussetzungen vorsehen (§ 15 Abs. 5 GmbHG). Wie lange ein Verkauf im Einzelfall dauert, hängt von Objekt, Vertrag und Markt ab.

Bei Beteiligungen über geschlossene Publikumsfonds kommt hinzu: Die Anteile lassen sich vor dem Ende der Laufzeit nicht zurückgeben, ein Verkauf über den Sekundärmarkt ist laut BaFin „meist mit hohen Abschlägen verbunden“ (Verbraucherseite „Geschlossene Publikumsfonds“, abgerufen am 05.10.2026).

Aus dem liquiden Teil fließen zum Beispiel Instandhaltung, Kreditraten oder Nachschüsse in eine Beteiligung. Bei Unternehmerinnen und Unternehmern kann ein großer Teil des Vermögens im Betrieb stecken, während die Einkünfte schwanken.

Viel gebundenes Vermögen haben vor allem vermögendere Haushalte: Laut Bundesbank gewinnt Immobilienbesitz entlang der Vermögensverteilung an Bedeutung, Betriebsvermögen tragen erst bei den vermögensreichsten 10 % der Haushalte nennenswert zum Nettovermögen bei (Monatsbericht April 2025, Vermögensbefragung 2023).

Für die Investitionsquote heißt das: Dieselbe Aufteilung im Depot kann bezogen auf das Gesamtvermögen etwas ganz anderes bedeuten, etwa wenn daneben eine vermietete Wohnung in Hamburg steht. Deshalb schauen wir zuerst auf das Gesamtvermögen, bevor wir über eine Quote im Depot sprechen.

Warum verschiebt sich deine Investitionsquote auch ohne dein Zutun?

Weil Kursbewegungen die Gewichte in deinem Vermögen verschieben und sich dein Leben verändert. Steigen die Kurse, wächst der angelegte Teil, während das zurückgehaltene Geld gleich bleibt. Dein Vermögen enthält danach mehr Risiko als geplant.

Innerhalb des investierten Teils passiert dasselbe. Eine Modellrechnung mit 60 % Aktien und 40 % Anleihen zeigt das: Steigen die Aktien um 25 %, liegt ihr Anteil ohne eine einzige Order bei rund 65 %. Fallen sie um 30 %, sind es rund 51 %. Angenommen ist dabei, dass die Anleihen unverändert bleiben, gerechnet vor Kosten und Steuern. Das ist weder eine Prognose noch eine Empfehlung für eine Aufteilung von 60 zu 40.

Die Gewichte wieder auf die geplante Aufteilung zurückzuführen, nennt man Rebalancing. Umschichtungen können steuerliche Folgen haben, die du am besten mit deiner Steuerberaterin oder deinem Steuerberater klärst.

Wann lohnt sich ein neuer Blick auf die Aufteilung?

Zum Beispiel einmal im Jahr als Orientierung und immer dann, wenn sich an Einkommen, Familie oder Plänen etwas ändert. Mögliche Anlässe sind:

  • Dein Einkommen ändert sich, etwa durch einen Jobwechsel oder den Schritt in die Selbstständigkeit.
  • Die Familie wächst oder Kinder ziehen aus.
  • Ein Termin rückt näher: Geld, das bisher investiert war, wechselt dann auf die Seite des Zurückgehaltenen.
  • Du hast einen Teil der Reserve gebraucht.
  • Die Märkte haben die Aufteilung deutlich verschoben.
  • An deinen Plänen hat sich etwas anderes geändert.

Gut zu wissen: Nachjustieren lässt sich auch in kleinen Schritten, bei Wertpapieren in der Regel schneller als bei Immobilien oder Beteiligungen.

Wie gehen wir bei ak. die Frage an, wie viel du investierst?

Bei uns steht vor der Frage nach der Quote die Bestandsaufnahme. Im Rahmen der Vermögen360-Analyse machen wir mit dem ak. Optimizer dein Gesamtvermögen sichtbar, also Struktur, Kosten und Klumpenrisiken über alle Vermögenswerte hinweg. Daraus entwickeln wir die strategische Asset Allocation, passend zu deinen Zielen und deiner Risikotragfähigkeit. Mit ak. Planning rechnen wir auch den Krisenfall durch: wie sich deine Vermögensstruktur zusammen mit deinen Einnahmen und Ausgaben in einer solchen Phase hält und was das für deine weitere Planung bedeutet. Ein besseres Anlageergebnis ist damit nicht zugesagt.

Die strategische Asset Allocation überprüfen wir gemeinsam mit dir regelmäßig. Im Gespräch sind wir mit unseren Mandantinnen und Mandanten in der Regel einmal pro Quartal (z. T. auch deutlich häufiger oder seltener). Unsere Vermögensverwaltung arbeitet ohne Transaktionsgebühren.

Das individuelle Mandat bei Albrecht, Kitta & Co. richtet sich in der Regel an Vermögen ab 1 Mio. €. Mit ak.digital gibt es ab 25.000 € eine digitale Vermögensverwaltung mit derselben Anlagephilosophie und demselben Team.

Ein Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich.

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Häufige Fragen: Wie viel Geld investieren und wie viel zurückhalten?

Wie viel Prozent meines Geldes sollte ich investieren?

Deine Quote ergibt sich aus einer Abzugsrechnung: verfügbares Vermögen minus Reserve, minus Geld für Ausgaben mit festem Termin und bei größeren Vermögen minus eine geplante Liquidität. Wie der investierbare Betrag aufgeteilt wird, bestimmt in der Regel die engere von zwei Grenzen: wie viel Risiko du eingehen willst oder welche Verluste du finanziell tragen kannst. Dieser Betrag kann im Wert schwanken und zwischenzeitlich deutlich fallen. Wir bei Albrecht, Kitta & Co. halten eine pauschale Prozentzahl für wenig aussagekräftig, weil Reserve, Termine und Risikogrenzen bei jedem anders aussehen.

Sollte ich alles investieren, was über meine Reserve hinausgeht?

Nicht automatisch: Geld für Ausgaben mit festem Termin in den nächsten ein bis zwei Jahren bleibt besser außerhalb schwankender Anlagen. Bei größeren Vermögen planen wir zusätzlich eine eigene Liquidität ein, weil sie zum Beispiel Zahlungen rund um gebundenes Vermögen wie Immobilien oder Beteiligungen abfedert. Der investierte Betrag kann im Wert schwanken und zwischenzeitlich deutlich fallen.

Kann ich Geld investieren, das ich in drei Jahren brauche?

Möglich ist das, allerdings mit spürbarem Verlustrisiko. Nach unserer Auswertung des DAX-Rendite-Dreiecks des Deutschen Aktieninstituts (Stand 31.12.2025) endeten rund 23 % aller Dreijahreszeiträume seit 1975 mit einem Verlust, gemessen an Jahresendwerten des DAX, nominal sowie vor Kosten und Steuern gerechnet. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Je fester der Termin, desto eher gehört das Geld in Anlagen, die keinen Kursschwankungen unterliegen.

Zählt meine Immobilie mit, wenn ich festlege, wie viel ich investiere?

Ja, für das Gesamtbild: Art. 54 Abs. 4 der Delegierten Verordnung (EU) 2017/565 nennt den Immobilienbesitz ausdrücklich bei den finanziellen Verhältnissen, die Anbieter von Anlageberatung und Finanzportfolioverwaltung, soweit relevant, erfassen müssen. Als Reserve taugt eine Immobilie aber kaum, weil ein Verkauf notariell beurkundet werden muss und Zeit braucht. In unserer Vermögen360-Analyse erfassen wir das Gesamtvermögen, also auch Immobilien, Beteiligungen und Rentenansprüche, nicht nur das Depot.

Wie oft sollte ich prüfen, ob meine Aufteilung noch passt?

Als Orientierung zum Beispiel einmal im Jahr, dazu immer dann, wenn sich Einkommen, Familie oder Pläne ändern oder die Märkte die Aufteilung deutlich verschoben haben. Mit unseren Mandantinnen und Mandanten sprechen wir bei Albrecht, Kitta & Co. in der Regel einmal pro Quartal, z. T. auch deutlich häufiger oder seltener. Umschichtungen können steuerliche Folgen haben, die du am besten mit deiner Steuerberaterin oder deinem Steuerberater klärst.

Dieses Thema hat auch steuerliche Aspekte. Die behandeln wir hier bewusst nicht im Detail; kläre sie bitte mit deiner Steuerberaterin oder deinem Steuerberater.

Rechtliche Ausführungen sind allgemeiner Natur und kein Ersatz für eine individuelle Beratung durch einen Rechtsanwalt.

Dieser Beitrag dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung, Anlageempfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar. Er ersetzt keine individuelle, auf deine persönliche Situation abgestimmte Beratung. Kapitalanlagen sind mit Risiken bis hin zum Totalverlust verbunden. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.

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