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Chris Holzheu

Chris Holzheu ist Senior Kundenberater bei Albrecht, Kitta & Co. und kümmert sich zusammen mit seinen Kollegen um die Anlagestrategien unserer Mandanten.
Weiße Sanduhr mit goldenem Sand und zartem Keimling im unteren Glaskörper auf cremefarbenem Untergrund.

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um mit der Geldanlage anzufangen?

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Chris Holzheu ist Senior Kundenberater bei Albrecht, Kitta & Co. und kümmert sich zusammen mit seinen Kollegen um die Anlagestrategien unserer Mandanten.

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Mit der Geldanlage anzufangen sollte man so früh wie möglich, denn der beste Zeitpunkt ist in den meisten Fällen der heutige. Nicht weil Märkte immer steigen, sondern weil Zeit einer der wenigen Faktoren beim Investieren ist, den man nicht zurückgewinnen kann. Die folgenden Abschnitte beantworten die häufigsten Fragen rund um den richtigen Zeitpunkt für die Geldanlage und zeigen, worauf es wirklich ankommt.

Gibt es einen objektiv schlechten Zeitpunkt zum Investieren?

Einen objektiv schlechten Zeitpunkt zum Investieren gibt es kaum. Natürlich sind Marktphasen mit hohen Bewertungen oder großer Unsicherheit weniger komfortabel als ruhige Phasen. Aber wer auf den „perfekten“ Moment wartet, wartet in der Regel zu lange, denn dieser Moment existiert nicht. Entscheidender als der Einstiegszeitpunkt ist die Frage, ob die persönlichen Voraussetzungen stimmen.

Märkte schwanken immer. Wer langfristig investiert, also über viele Jahre oder Jahrzehnte, hat historisch gesehen kurzfristige Rückschläge in den meisten Fällen ausgesessen. Das bedeutet nicht, dass vergangene Entwicklungen die Zukunft garantieren. Es zeigt aber, dass der Einstiegszeitpunkt mit zunehmendem Anlagehorizont an Bedeutung verliert.

Kurz gesagt: Wer die persönlichen Grundlagen geschaffen hat, sollte nicht auf ein bestimmtes Marktumfeld warten. Das Abwarten hat seinen eigenen Preis.

Warum kostet Abwarten beim Investieren oft mehr als ein schlechter Einstieg?

Abwarten kostet, weil Kapital, das nicht investiert ist, in der Regel real an Wert verliert. Inflation mindert die Kaufkraft von Geld, das auf dem Konto liegt. Gleichzeitig entgeht dem Anleger oder der Anlegerin der Zinseszinseffekt, also die Möglichkeit, dass Erträge selbst wieder Erträge erwirtschaften. Je länger dieser Effekt wirken kann, desto größer ist sein Einfluss auf das Endvermögen.

Ein Beispiel verdeutlicht das: Wer fünf Jahre wartet, bevor er mit dem Vermögensaufbau startet, verliert nicht nur fünf Jahre Rendite. Er verliert auch fünf Jahre Zinseszins auf diese Rendite. Dieser Unterschied kann über einen langen Anlagehorizont erheblich sein, auch wenn er sich in frühen Jahren kaum bemerkbar macht.

Gut zu wissen: Selbst wer zu einem ungünstigen Zeitpunkt eingestiegen ist, hat mit einem langen Anlagehorizont in vielen Fällen besser abgeschnitten als jemand, der gar nicht investiert hat. Das ist kein Versprechen für die Zukunft, aber ein Argument dafür, Abwarten nicht als risikofreie Option zu betrachten.

Welche persönlichen Voraussetzungen sollten vor der Geldanlage erfüllt sein?

Bevor man mit der Geldanlage beginnt, sollten einige persönliche Grundlagen vorhanden sein. Dazu gehören ein finanzielles Polster für unvorhergesehene Ausgaben, keine hochverzinsten Schulden und ein klares Bild der eigenen finanziellen Situation. Wer diese Basis hat, kann investieren, ohne bei kurzfristigem Bedarf in eine ungünstige Lage zu geraten.

Konkret empfiehlt es sich, folgende Punkte zu klären, bevor man zu investieren beginnt:

  • Liquiditätsreserve: Ein Puffer für unerwartete Ausgaben, der nicht investiert ist und jederzeit verfügbar bleibt.
  • Schuldenstruktur: Hochverzinste Verbindlichkeiten sollten vorrangig abgebaut werden, da ihre Kosten in der Regel höher sind als erwartbare Anlageerträge.
  • Anlagehorizont: Wie lange kann das Geld gebunden sein? Je länger, desto mehr Schwankungen lassen sich in der Regel verkraften.
  • Risikoprofil: Wie viel Wertschwankung ist emotional und finanziell tragbar? Das ist individuell und sollte ehrlich beantwortet werden.
  • Ziele: Wofür wird das Vermögen aufgebaut? Altersvorsorge, Immobilienkauf, Absicherung der Familie? Das beeinflusst die passende Strategie.

Wer diese Fragen beantwortet hat, ist gut vorbereitet, um mit dem Aufbau eines strukturierten Portfolios zu beginnen.

Hilft ein Sparplan dabei, den richtigen Einstiegszeitpunkt zu umgehen?

Ja, ein Sparplan ist eine bewährte Methode, um die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt für die Geldanlage zu entschärfen. Wer regelmäßig einen festen Betrag investiert, kauft automatisch zu unterschiedlichen Kursen: manchmal teurer, manchmal günstiger. Über die Zeit ergibt sich so ein Durchschnittspreis, der das Risiko eines ungünstigen Einstiegs reduziert.

Dieses Prinzip nennt sich Cost-Averaging-Effekt oder Durchschnittskosteneffekt. Er schützt nicht vor Verlusten und garantiert keine Rendite. Aber er nimmt die psychologische Last, den „perfekten“ Moment treffen zu müssen. Gerade für Menschen, die neu mit dem Vermögensaufbau starten, ist das ein echter Vorteil.

Kleiner Tipp: Ein Sparplan funktioniert am besten, wenn er konsequent durchgehalten wird, auch in Phasen, in denen die Märkte fallen. Gerade dann kauft man zu niedrigeren Kursen, was langfristig vorteilhaft sein kann. Wer bei Kursrückgängen aussetzt oder den Plan abbricht, verliert einen Teil des Effekts.

Wann sollte man professionelle Unterstützung beim Vermögensaufbau hinzuziehen?

Professionelle Unterstützung beim Vermögensaufbau lohnt sich immer dann, wenn die eigene Situation komplex wird oder wenn die Zeit und das Wissen fehlen, um fundierte Entscheidungen zu treffen. Das kann bei einem größeren Vermögen der Fall sein, aber auch bei besonderen Lebensumständen wie einer Erbschaft, einem Unternehmensverkauf oder dem Übergang in den Ruhestand.

Typische Situationen, in denen eine unabhängige Vermögensverwaltung sinnvoll sein kann:

  • Das Vermögen besteht aus verschiedenen Anlageklassen wie Wertpapieren, Immobilien oder Beteiligungen und soll ganzheitlich betrachtet werden.
  • Es fehlt die Zeit oder das Interesse, sich regelmäßig mit Märkten und der Portfoliostruktur zu beschäftigen.
  • Wichtige Lebensereignisse verändern die finanzielle Situation grundlegend.
  • Es besteht der Wunsch nach einer strukturierten, langfristigen Strategie statt einzelner Anlageentscheidungen.
  • Stiftungen oder Family Offices benötigen eine koordinierte Betreuung über mehrere Vermögensebenen hinweg.

Entscheidend ist, dass die Unterstützung unabhängig erfolgt, also ohne Interessenkonflikte durch eigene Produkte oder Provisionen. Nur so kann eine Empfehlung wirklich im Interesse des Mandanten oder der Mandantin sein. Eine ganzheitliche Vermögensanalyse kann dabei helfen, den Überblick zu gewinnen und eine klare Grundlage für alle weiteren Entscheidungen zu schaffen.

Wie ak. beim Einstieg in die Geldanlage unterstützt

Wir bei ak. (Albrecht, Kitta & Co.) begleiten vermögende Privatpersonen, Stiftungen und Family Offices dabei, eine Anlagestrategie zu entwickeln, die wirklich zu ihrer Situation passt. Dabei geht es nicht darum, den Markt zu timen, sondern eine tragfähige Struktur aufzubauen, die langfristig funktioniert.

Was wir konkret anbieten:

  • Vermögen360-Analyse: Eine ganzheitliche Bestandsaufnahme aller Vermögenswerte, von Wertpapieren über Immobilien bis hin zu Beteiligungen, als Grundlage für eine klare Strategie.
  • Individuelle Anlagestrategie: Abgestimmt auf Anlagehorizont, Risikoprofil und persönliche Ziele, ohne Schablone und ohne Standardlösung.
  • Laufende Betreuung: Wir überprüfen die Strategie regelmäßig und passen sie an, wenn sich die Lebensumstände oder die Märkte verändern.
  • Family Office Services: Für alle, die eine umfassendere Begleitung bei vermögensbezogenen Themen wünschen.

Als inhabergeführte, unabhängige Vermögensverwaltung aus Hamburg sind wir ausschließlich unseren Mandanten verpflichtet. Wenn du wissen möchtest, wie ein strukturierter Einstieg in die Geldanlage für dich aussehen könnte, nimm gerne Kontakt zu uns auf.

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