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Chris Holzheu

Chris Holzheu ist Senior Kundenberater bei Albrecht, Kitta & Co. und kümmert sich zusammen mit seinen Kollegen um die Anlagestrategien unserer Mandanten.
Goldene 3D-Kompassnadel auf mattem weißem Sockel mit konzentrischen Ringen, symbolisiert finanzielle Meilensteine, cremefarbener Hintergrund.

Wie überprüft man, ob die eigene Geldanlage noch zur Lebenssituation passt?

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Chris Holzheu ist Senior Kundenberater bei Albrecht, Kitta & Co. und kümmert sich zusammen mit seinen Kollegen um die Anlagestrategien unserer Mandanten.

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Die eigene Geldanlage überprüfen sollte man immer dann, wenn sich die persönliche Lebenssituation verändert oder wenn das Portfolio seit längerer Zeit nicht mehr systematisch hinterfragt wurde. Als Faustregel gilt: Mindestens einmal im Jahr lohnt sich ein strukturierter Blick auf die eigene Investmentstrategie. Die folgenden Fragen und Hinweise helfen dabei, diesen Prozess konkret anzugehen.

Wann sollte man die eigene Geldanlage grundsätzlich überdenken?

Die eigene Geldanlage sollte man grundsätzlich überdenken, wenn sich die Lebenssituation wesentlich verändert hat oder wenn das Portfolio seit mehr als zwölf Monaten nicht mehr systematisch überprüft wurde. Veränderungen im Leben wirken sich direkt auf Anlagehorizont, Liquiditätsbedarf und Risikobereitschaft aus, und damit auf die Frage, ob die bestehende Strategie noch passt.

Typische Auslöser für einen Geldanlage-Review sind:

  • Berufliche Veränderungen wie ein neuer Job, Selbstständigkeit oder der Eintritt in den Ruhestand
  • Familiäre Ereignisse wie Heirat, Scheidung, Geburt eines Kindes oder ein Erbfall
  • Größere finanzielle Transaktionen, etwa der Kauf oder Verkauf einer Immobilie
  • Deutliche Veränderungen am Kapitalmarkt, die das Portfolio stark verschoben haben
  • Veränderte persönliche Ziele, zum Beispiel ein geplanter Unternehmensverkauf oder eine größere Schenkung

Auch ohne konkreten Anlass ist ein jährlicher Rhythmus sinnvoll. Märkte entwickeln sich, Gewichtungen verschieben sich, und was vor drei Jahren zur Lebenssituation gepasst hat, muss heute nicht mehr stimmig sein.

Welche Fragen helfen dabei, den eigenen Anlagebedarf neu zu bewerten?

Um den eigenen Anlagebedarf neu zu bewerten, helfen gezielte Fragen zu Zielen, Zeithorizont, Liquidität und Risikobereitschaft. Diese vier Dimensionen bilden das Fundament jeder sinnvollen Investmentstrategie und sollten bei jeder Überprüfung ehrlich beantwortet werden.

Konkrete Fragen, die dabei helfen:

  1. Was ist das Ziel der Anlage? Kapitalerhalt, Vermögensaufbau, Einkommensgenerierung oder eine Kombination davon?
  2. Wann wird das Geld gebraucht? Hat sich der Anlagehorizont verkürzt oder verlängert?
  3. Wie viel Liquidität wird kurzfristig benötigt? Gibt es absehbare größere Ausgaben in den nächsten ein bis drei Jahren?
  4. Wie viel Schwankung ist wirklich tragbar? Nicht nur finanziell, sondern auch emotional. Wer bei starken Kursrückgängen schlecht schläft, hat möglicherweise mehr Risiko im Portfolio, als zur Lebenssituation passt.
  5. Hat sich die Gesamtvermögensstruktur verändert? Immobilien, Beteiligungen und andere Vermögenswerte beeinflussen, wie das liquide Portfolio aufgestellt sein sollte.

Gut zu wissen: Diese Fragen lassen sich nicht einmalig für immer beantworten. Sie sind ein lebendiger Kompass, der sich mit der eigenen Situation weiterentwickelt.

Was sind typische Anzeichen dafür, dass eine Geldanlage nicht mehr passt?

Typische Anzeichen dafür, dass eine Geldanlage nicht mehr zur Lebenssituation passt, sind eine deutliche Verschiebung der ursprünglichen Portfoliogewichtung, ein Missverhältnis zwischen Risikoprofil und tatsächlichem Anlageverhalten sowie das Gefühl, die eigene Strategie nicht mehr erklären zu können.

Im Einzelnen können folgende Signale auf Handlungsbedarf hinweisen:

  • Das Portfolio ist durch Marktbewegungen aus dem Gleichgewicht geraten. Wenn eine Anlageklasse stark gestiegen ist, kann ihr Anteil am Gesamtportfolio deutlich höher sein als ursprünglich geplant, was das Risikoprofil verändert.
  • Die Anlagestrategie wurde nie an veränderte Ziele angepasst. Wer mit 35 Jahren eine aggressive Wachstumsstrategie gewählt hat und heute 55 ist, hat möglicherweise andere Prioritäten.
  • Kurzfristiger Liquiditätsbedarf ist nicht eingeplant. Wenn absehbare Ausgaben nicht durch ausreichend liquide Mittel gedeckt sind, kann das zu Verkäufen zu ungünstigen Zeitpunkten zwingen.
  • Das Portfolio ist schwer zu überblicken. Viele Einzelpositionen, verschiedene Depots oder unkoordinierte Anlagen können ein Zeichen sein, dass eine strukturierte Gesamtbetrachtung fehlt.
  • Die Kosten sind unklar oder hoch. Wer nicht genau weiß, was die eigene Geldanlage kostet, hat möglicherweise keinen vollständigen Überblick über die tatsächliche Rendite.

Wie geht man beim Überprüfen der eigenen Geldanlage konkret vor?

Beim Überprüfen der Geldanlage geht man am besten in drei Schritten vor: zuerst den Ist-Zustand erfassen, dann mit den eigenen Zielen abgleichen und schließlich konkrete Anpassungen ableiten. Dieser strukturierte Ansatz verhindert, dass man sich in Einzelentscheidungen verliert, ohne das Gesamtbild im Blick zu behalten.

Schritt 1: Bestandsaufnahme

Alle Vermögenswerte zusammentragen, also Wertpapiere, Immobilien, Beteiligungen, Liquidität und sonstige Anlagen. Erst wenn das Gesamtbild klar ist, lässt sich beurteilen, ob die Struktur noch stimmt. Eine ganzheitliche Vermögensanalyse kann dabei helfen, auch weniger offensichtliche Zusammenhänge sichtbar zu machen.

Schritt 2: Abgleich mit aktuellen Zielen und Lebenssituation

Die im vorherigen Abschnitt genannten Fragen zu Zielen, Zeithorizont, Liquidität und Risikobereitschaft ehrlich beantworten. Dabei nicht nur die aktuelle Situation berücksichtigen, sondern auch absehbare Veränderungen in den nächsten drei bis fünf Jahren.

Schritt 3: Anpassungen ableiten und umsetzen

Auf Basis des Abgleichs konkrete Maßnahmen festlegen: Rebalancing, also die Rückführung auf die ursprüngliche Gewichtung, Anpassung der Anlagestrategie oder Ergänzung um bisher fehlende Bausteine. Wichtig ist, Anpassungen nicht aus kurzfristigen Marktbewegungen heraus zu treffen, sondern aus einer klaren strategischen Überlegung.

Kleiner Tipp: Dokumentiere die Überprüfung und die getroffenen Entscheidungen. Das hilft beim nächsten Review und schafft Klarheit darüber, warum bestimmte Entscheidungen getroffen wurden.

Wann ist professionelle Unterstützung bei der Portfolioüberprüfung sinnvoll?

Professionelle Unterstützung bei der Portfolioüberprüfung ist sinnvoll, wenn das Vermögen komplex ist, mehrere Anlageklassen umfasst oder wenn wichtige Lebensereignisse eine grundlegende Neuausrichtung erfordern. Auch wer merkt, dass die eigene Einschätzung von Risiko und Rendite nicht mehr mit der tatsächlichen Portfoliostruktur übereinstimmt, profitiert von einem externen Blick.

Konkrete Situationen, in denen ein erfahrener Vermögensverwalter hinzugezogen werden sollte:

  • Das Vermögen umfasst neben Wertpapieren auch Immobilien, Unternehmensbeteiligungen oder andere illiquide Anlagen, die koordiniert betrachtet werden müssen.
  • Ein größeres Vermögen ist durch Erbschaft, Unternehmensverkauf oder andere Ereignisse neu entstanden und muss strukturiert angelegt werden.
  • Die eigene Zeit oder das Fachwissen reichen nicht aus, um das Portfolio regelmäßig und systematisch zu überprüfen.
  • Emotionale Entscheidungen haben in der Vergangenheit zu ungünstigen Käufen oder Verkäufen geführt.
  • Die Gesamtvermögensstruktur ist so komplex geworden, dass der Überblick fehlt.

Ein unabhängiger Vermögensverwalter bringt dabei nicht nur Marktkenntnisse mit, sondern auch die Distanz, die für rationale Entscheidungen wichtig ist. Wer mehr darüber erfahren möchte, wie eine professionelle Vermögensverwaltung aufgebaut ist, findet dort einen guten Ausgangspunkt.

Wie ak. bei der Überprüfung deiner Geldanlage unterstützt

Wir bei ak. (Albrecht, Kitta & Co.) begleiten vermögende Privatpersonen, Stiftungen und Family Offices dabei, ihre Geldanlage regelmäßig und strukturiert zu überprüfen, und zwar nicht als einmalige Aktion, sondern als kontinuierlichen Prozess.

Was wir dabei konkret einbringen:

  • Vermögen360-Analyse: Wir betrachten alle Vermögenswerte gemeinsam, also Wertpapiere, Immobilien, Beteiligungen und Liquidität, um ein vollständiges Bild zu erhalten und Wechselwirkungen sichtbar zu machen.
  • Individuelle Investmentstrategie: Auf Basis deiner Ziele, deines Zeithorizonts und deiner Risikobereitschaft entwickeln wir gemeinsam eine Strategie, die zu deiner aktuellen Lebenssituation passt, und passen sie an, wenn sich etwas ändert.
  • Regelmäßige Portfolioüberprüfung: Wir überprüfen das Portfolio systematisch und sprechen proaktiv an, wenn Anpassungsbedarf besteht, ohne dass du selbst den Anstoß geben musst.
  • Unabhängige Perspektive: Als inhabergeführte, unabhängige Vermögensverwaltung aus Hamburg sind wir ausschließlich unseren Mandanten verpflichtet, ohne Konzernvorgaben oder Produktvertrieb.

Wenn du wissen möchtest, ob deine Geldanlage noch zu deiner Lebenssituation passt, ist ein erstes Gespräch der einfachste Weg, Klarheit zu gewinnen. Nimm Kontakt mit uns auf und wir schauen gemeinsam, wo du heute stehst und wo du hinwillst.

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